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Niemand will Abfall um sich haben

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Kommentar Von Carolin Lindner
08.08.2018

Immer mehr Menschen werfen ihren Müll einfach auf die Straße, obwohl ein Abfalleimer da wäre. Das muss sich ändern.

Müll ist meist eine eklige Angelegenheit. An heißen Sommertagen wie diesen muffelt er gerne mal ein wenig im Abfalleimer in der Küche. Wer Glas, Dosen, Plastik und Papier trennt, hat durch die vielen Gefäße keine besonders hübschen Anblicke. Und zudem nehmen die oft voluminösen Verpackungen ziemlich viel Platz weg. Das ist aber noch lange kein Grund, seinen Müll einfach auf der Straße zu entsorgen.

Kaum jemand hebt gerne ein verdrecktes Stück Papier oder eine schmierige Getränkedose von der Straße auf, um sie in einen Mülleimer zu werfen. Doch genau das müssen Mitarbeiter von Reinigungsdiensten oder kommunalen Bauämtern in letzter Zeit regelmäßig tun. Denn immer mehr Müllsünder werfen ihre Reste beim Schlendern durch die Innenstadt einfach auf den Boden oder aus dem fahrenden Auto heraus in die Landschaft. Das ist nicht vertretbar. Wie schlimm kann es sein, zwei Meter weiter zum nächsten Abfallkorb zu laufen?

Der leere Coffee-to-go-Becher kann so lange im Fußraum verstaut werden, bis man ihn ordnungsgemäß entsorgen kann. Es ist auch nicht sehr kompliziert, Kartonagen zu zerkleinern, sodass sie in einen Altpapier-Container passen, statt sie einfach daneben zu werfen. Und trotz eines stressigen Alltags bleibt regelmäßig genug Zeit, um während der Öffnungszeiten zum Wertstoffhof zu fahren.

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Wie in vielen Situationen im Leben muss man nur mal kurz nachdenken: Würde es einem selbst gefallen, neben einer verdreckten Ecke zu wohnen? Oder den Müll anderer regelmäßig wegzuräumen? Wohl eher nicht.

Den Bericht über die dreisten Müllsünder im Kreis Neu-Ulm lesen Sie hier.

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