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21.10.2011

Verband fordert Ausbau der Windenergie

In der Region sollen künftig mehr Windkrafträder wie dieses hier bei Seligweiler stehen.
Bild: Foto: Oliver Helmstädter

Geeignete Flächen auch im Landkreis

Biberach/Landkreis Geht es nach dem Willen des Regionalverbands Donau-Iller, könnten bis 2020 etwa 21 Prozent des Strombedarfs der Region mit Windenergie gedeckt werden, die hier erzeugt wird. Diesem Konzept stimmte der Planungsausschuss des Regionalverbands bei seiner Sitzung in Biberach zu. Auch im Kreis Neu-Ulm gibt es potenziell geeignete Flächen.

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Grundlage für die weitere Planung, die bis zum kommenden Frühjahr in den Gemeinden diskutiert werden soll, ist eine Landkarte, die im Verbandsgebiet potenziell geeignete Flächen ausweist, die wiederum in drei Kategorien eingeteilt, je nachdem, wie konfliktbehaftet ein Standort für Windräder oder -parks ist. In die beiden weniger konfliktträchtigen Kategorien, die für Windkraft infrage kommen, fallen demzufolge insgesamt etwa 11000 Hektar, das sind etwa zwei Prozent der Fläche des Regionalverbands.

Laut Untersuchung bis zu 490 Anlagen möglich

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Dort könnten nach einer ersten Berechnung insgesamt bis zu 490 Anlagen entstehen, die rund 1470 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr erzeugen. Im Landkreis Neu-Ulm stehen Flächen von 948 Hektar für bis zu 74 Windkraftanlagen potenziell zur Verfügung, vor allem im Süden. Möglicherweise kommen im Verbandsgebiet noch weitere geeignete Flächen hinzu, weil sich erst ein Drittel der Gemeinden des Regionalverbands mit der konkreten Planung befasst hat.

Bis Ende 2012/Anfang 2013 soll dieses Konzept in einen Satzungsbeschluss gegossen werden. Dass rund 80,5 Prozent der Fläche des Regionalverbands (etwa 440000 Hektar) für Windkraft absolut ausgeschlossen sind, liegt beispielsweise an Mindestabständen zu Wohn- und Gewerbegebieten, Bundesstraßen, Autobahnen, Eisenbahnlinien oder Flughäfen, wie Regionalverbandsdirektor Markus Riethe im Ausschuss erklärte. (gm)

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