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01.07.2010

Vietnamesen sagen "Danke"

Marienfried Ihre geglückte Flucht nehmen Hunderte von Vietnamesen zum Anlass, in Marienfried "Danke" zu sagen. Die so genannten "Boat People", zu deutsch Menschen mit Booten, werden am kommenden Samstag, 3. Juli, zum 25. Mal in die Region kommen.

Bei den "Boat People" handelt es sich um vietnamesische Bürger, die nach dem Vietnamkrieg aus wirtschaftlichen und auch religiösen Gründen aus ihrer Heimat geflohen sind. In kleinen, oftmals nicht seetüchtigen Booten, versuchten sie über das Meer zu entkommen, erläutert Clemens Maria Henkel, der Leiter der Gebetsstätte Marienfried. Bei diesem gefährlichen Unterfangen seien viele Flüchtende ums Leben gekommen. Mehrere schafften es nach Deutschland.

Einmal im Jahr ein Gottesdienst

Die Überlebenden feierten seitdem einmal im Jahr einen Gottesdienst, um Gott für ihre Rettung und die Aufnahme in einem neuen Land zu danken. Heuer kommt auch ein vietnamesischer Bischof nach Marienfried. Um 10 Uhr geht es am Samstag los. Dann beginnt an der alten Gnadenkapelle in Marienfried bei Pfaffenhofen die Prozession mit Weih- und Gebetstänzen. Ende der Prozession ist an der Fatima-Grotte. Im Anschluss, so gegen 12 Uhr, feiern die Vietnamesen eine heilige Messe in der Zeltkirche. Clemens Maria Henkel, Leiter der Gebetsstätte Marienfried, erklärt die Ausmaße der Veranstaltung: "Wir erwarten 400 bis 600 Vietnamesen aus ganz Deutschland."

Nach der Messe werden vietnamesische Nationalgerichte angeboten. (ajp)

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