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24.02.2018

Welterbe: Das Geld langt nicht

Auflagen der Unesco sind hoch

Der Geopark Schwäbische Alb, sozusagen der Hüter des Unesco-Weltkulturerbes, kann die hohen Anforderungen der Weltkulturorganisation nicht mehr ausreichend erfüllen. Dies ist einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage von Martin Rivoir, dem Ulmer SPD-Abgeordneten zu entnehmen. Der internationale Rat der Unesco-Geoparks sehe verschiedene Punkte kritisch. Etwa eine verbesserungswürdige internationale Zusammenarbeit oder die unzureichende Beschilderung. Zwar habe sich der Geopark auch positiv weiterentwickelt. Aber eine Anerkennung des Unesco-Labels, die nun bereits nach zwei, anstatt nach vier Jahren überprüft werde, ist offenbar auch eine große Herausforderung.

Die Mitgliedsbeiträge in Höhe von derzeit 145000 Euro und die unterstützende Arbeit der Landkreisverwaltungen seien nicht mehr genug, heißt es in der Antwort des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Der Landtag habe jedoch einer weiteren finanziellen Unterstützung des Geoparks zugestimmt. Damit sollen unter anderem Projekte in den Themenbereichen Erhalt des naturräumlichen und kulturellen Erbes, Förderung eines naturverträglichen Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte sowie Vermittlung von umweltpädagogischen Themen und der Sensibilisierung der Öffentlichkeit verwirklicht werden.

Eine Verstetigung der Förderung, die Welterbe-Region sei aus rechtlichen Gründen schwierig. Denn dafür müsste das Gebiet einen anderen rechtlichen Status, wie etwa einen Naturpark, bekommen. (heo)

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