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Musik

16.07.2019

Wiederholung fürs Open-Air-Festival in Weißenhorn

Rund 2800 Musikfreunde kamen am vergangenen Wochenende in den Stadtpark. Eine Fortsetzung ist bereits jetzt schon geplant.
Bild: Andreas Brücken

Nach dem Erfolg der Konzerte am Wochenende wird im Rathaus bereits für das kommende Jahr geplant

Rund 2800 Besucher waren am vergangenen Wochenende zu Gast bei den ersten Open-Air-Konzerten im Stadtpark. Mit dem Liedermacher-Trio Schmidbauer, Kälberer und Pollina am Freitag und der Partyband Culcha Candela aus Berlin lag Volker Drastik vom Kulturbüro der Stadt offenbar genau richtig.

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Denn kurz nachdem der Stadtpark wieder aufgeräumt war, kam von Bürgermeister Wolfgang Fendt, der selbst am Freitag als Gast der Liedermacher vor Ort war, ein Vorschlag: Man sollte das Festival im kommenden Jahr wiederholen. Schließlich kamen, wie berichtet, bei den Konzerten nicht nur die Musikfans auf ihre Kosten. Auch finanziell habe sich die Veranstaltung gerechnet, wie Drastik sagt. Es seien auch schon die ersten E-Mail-Anfragen an einige Bands fürs nächste Jahr rausgegangen. Doch welche Künstler im Kulturbüro auf der Wunschliste stehen, wollte der Veranstalter noch nicht verraten.

Verbesserungsbedarf sieht der Veranstalter jedoch beim Essen und Trinken. Bildeten sich doch besonders vor den Konzerten lange Warteschlangen vor den Verkaufsständen. „Da sind wir im Gespräch“, erklärt Drastik.

Wiederholung fürs Open-Air-Festival in Weißenhorn

Das Event ging für Fans und Künstler offensichtlich entspannt im wahrsten Sinne über die Bühne, wie Drastik sagt. Er räumt ein, dass er selbst dagegen bis kurz vor Beginn noch recht aufgeregt gewesen sei, ob alles glattläuft. Und tatsächlich hatten die vier Männer von Culcha Candela kurzzeitig für Stress gesorgt: Die Truppe hatte sich nämlich noch kurz vor ihrem Auftritt zu einer Grillparty in der Umgebung einladen lassen. „Für mich war das in Ordnung, wenn sich die Jungs selber darum kümmern, wie sie rechtzeitig zum Festival zurückkommen“, erinnert sich Drastik. Doch es kam anders. „Die Band hat mich dann doch angerufen und darum gebeten, abgeholt zu werden“, erzählt Drastik. „Ich habe mir dann spontan vom Caterer ein Auto ausgeliehen, um die Jungs abzuholen.“ Zu fünft sei man in einem Golf eingezwängt nach Weißenhorn gefahren: „Das war eine wirklich lustige Truppe“, erinnert sich der Veranstalter an die Fahrt.

Für ungleich größere Aufregung sorgte dagegen das Unwetter, das am Freitag über den Stadtpark niederging. Kurzfristig musste das Gelände evakuiert werden. Als das Konzert nach rund einer halben Stunde fortgesetzt wurde, fanden sich jedoch trotz leichten Regens die meisten Fans wieder im Stadtpark ein. Auch die Anwohner in der sonst so beschaulichen Fuggerstadt haben mit der Großveranstaltung keinerlei Probleme gehabt. „Zumindest bis jetzt sind keine Beschwerden bei mir eingegangen“, sagt Drastik. Das spricht für eine Wiederholung.

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