Newsticker
Russische Flugabwehr schießt angeblich Drohnen über der Krim ab
  1. Startseite
  2. Neu-Ulm
  3. Kommentar: B-10-Ausbau "frisst" Teil des Rieds: Verkehrssicherheit bremst Naturschutz aus

B-10-Ausbau "frisst" Teil des Rieds: Verkehrssicherheit bremst Naturschutz aus

Kommentar Von Ronald Hinzpeter
27.06.2022

Lokal Mit dem Ausbau der B10 zwischen Neu-Ulm und Nersingen ist wieder etwas mehr vom Ried verschwunden. Ein Ende des Flächenverbrauchs ist nicht abzusehen.

Die Sache lässt sich natürlich auch so sehen: "Endlich ist die Umgehungsstraße von Pfuhl und Burlafingen fertig", scherzte am Montag der Neu-Ulmer SPD-Stadtrat Rudi Erne bei der offiziellen Streckenfreigabe. Das stimmt zwar irgendwie, dennoch ist die B10 deutlich mehr als nur eine Entlastungsstraße, sie ist eine wichtige Verkehrsachse. Dass sie auf vier Fahrspuren ausgeweitet wurde, folgt einer gewissen Logik. Früher galt sie als echter Unfallschwerpunkt, denn nicht jeder Autofahrer bringt die Geduld auf, in mäßigem Tempo in der Kolonne zu fahren. Da wurde dann gerne zum Überholen angesetzt – nicht selten mit fatalen Folgen. Künftig dürfte die Fahrt zwischen der Autobahnanschlussstelle Nersingen und Neu-Ulm deutlich entspannter und sicherer verlaufen.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

27.06.2022

Man muss aber auch sagen, dass die Ausgleichsflächen deutlich mehr bringen, als die intensive Landwirtschaft der Natur genutzt hat, deren Flächen der Straße zum Opfer gefallen ist.

Schade, dass man die Seitenfläche nicht mit einer Photovoltaikanlage als Art Lärmschutz ausgestattet hat. Dort wäre eine Anlage mit 2,5 Megawatt Spitzenleistung locker drin gewesen, aber vielleicht passiert es ja noch.

Permalink