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Oberhausen

11.02.2015

Ab in den Wald damit?

Illegale Müllentsorgung sorgt für Aufregung

Wer hat das noch nicht erlebt? Man spaziert durch Gottes freie Natur und genießt unbekümmert den deutschen Wald – und plötzlich steht man vor einem Haufen Unrat. Ob alte Autoreifen, Hausmüll oder Gartenschnitt. Im Wald wird jegliche Ablagerung zum Ärgernis. So richtig geärgert hat sich im Wald bei Oberhausen unlängst die zweite Bürgermeisterin der Gemeinde. Mini Forster-Hüttlinger traf beim Spaziergang auf allerlei Hinterlassenschaften – Wurzelstöcke und Kartoffelreste mit Erde vermischt.

Alles Müll, den manche Zeitgenossen gar nicht als Müll ansehen. Gartenschnitt verrottet doch genauso wie die Blätter im Wald? Nicht, wenn Grasschnitt die ursprüngliche Vegetation abtötet, sagt Forster-Hüttlinger. Und auch dann nicht, wenn durch den Gartenabfall plötzlich irgendwelche exotischen Pflanzen in unseren Wäldern wachsen. Deshalb hat Forster-Hüttlinger den jüngsten Vorfall den Behörden gemeldet. Sie wolle niemanden hinhängen, das dauernde Abladen im Wald müsse aber aufhören.

Nun ist das Landratsamt dabei, den Verursacher zu ermitteln, wie Klemens Direktor von der Naturschutzbehörde erklärt. Im Grunde wisse man, wer es war, sagt Direktor. „Mit Erdaushub haben wir aktuell nur diesen Fall.“ Erschwerend käme allerdings hinzu, dass es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handle.

Laut Forster-Hüttlinger befinden sich in dem Bereich außerdem Bodendenkmäler, wie die Römerstraße und Hügelgräber. Deshalb will sie neben der Naturschutzbehörde auch noch den Denkmalschutz einschalten. (mad)

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