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10.04.2015

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Ingolstadt will mehr Qualität bei Veranstaltungen. Ein Leitfaden für Eventmacher

Ob Bürgerfest oder Antikmarkt, Kundgebung oder Chorauftritt – wer eine öffentliche Veranstaltung auf die Beine stellen möchte, muss eine ganze Reihe von Vorgaben und Vorschriften beachten und die Genehmigungen dafür bei verschiedenen städtischen Dienststellen einholen.

So erteilt beispielsweise das Tiefbauamt die Sondernutzungserlaubnis, die Ausschankerlaubnis erhält man beim Gewerbeamt, und das Gesundheitsamt belehrt zum Infektionsschutz, wenn Speisen zubereitet und verkauft werden.

Ein neuer zentraler Service im Internet soll nun Licht ins Dunkel der Ämterrallye bringen. Im „Leitfaden für Veranstalter“ wurden relevante Informationen zusammengefasst, außerdem sind darin alle Kontaktadressen aufgeführt und die notwendigen Unterlagen und Anträge stehen zum Download zur Verfügung.

Die Seite ist übersichtlich nach einzelnen Veranstaltungsarten gegliedert – Veranstaltungen, Versammlungen, Messen, Straßenfeste und so weiter. So sollen Organisatoren schnell und zielführend zur richtigen Stelle geleitet werden, begründet die Stadt. Ein zeitintensives Erfragen und Zusammentragen von Informationen entfalle damit.

Den Leitfaden findet man unter www.ingolstadt.de/veranstalter und außerdem unter dem Menüpunkt „Bürgerservice“ auf den städtischen Internetseiten beziehungsweise auf der Startseite als Link unter dem Kalendarium.

Im Ordnungs- und Gewerbeamt wurde dazu ein zentraler Veranstaltungsservice neu geschaffen, der per Mail unter veranstaltungsservice@ingolstadt.de zu erreichen ist. Für zusätzliche Auskünfte steht das Ordnungs- und Gewerbeamt auch unter Telefon 0841305-1513 zur Verfügung.

Der Leitfaden für Veranstalter soll demnächst noch um einen weiteren Punkt „Qualitätsmanagement“ ergänzt werden, sagt die Stadt weiter.

Im Rahmen dieses Qualitätsmanagements soll ein Nutzungskonzept für die bekannten Veranstaltungsplätze, beispielsweise Rathaus- und Paradeplatz, den Platz vor dem Theater oder den Platz an der Hohen Schule erarbeitet werden.

Es soll die Plätze nach ihrer Eignung, Größe und ihren Möglichkeiten beschreiben, also beispielsweise auch in welchem Umfang Strom oder Wasser vorhanden sind. Außerdem wird eine Höchstgrenze gesetzt, wie oft an einem bestimmten Ort Veranstaltungen stattfinden dürfen, um eine Überbelastung der Anwohner zu vermeiden.

Im Konzept wird weiter festgelegt, welche Qualitätskriterien eine Veranstaltung aufweisen muss, also zum Beispiel das Erscheinungsbild, das Angebot oder die Sicherheit am Platz.

Der Freizeitausschuss wird sich am 23. April erstmals mit dem Qualitätsmanagement für Veranstaltungen befassen. Sobald die Kriterien feststehen, werden sie auf der Internetseite für Veranstalter veröffentlicht.

Weitere Informationen findet man im Internet. (nr)

www.ingolstadt.de/veranstalter

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