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Oberstimm

05.09.2019

Ankerzentrum: Polizei wird dreimal gerufen

Am Mittwoch wurde die Polizei gleich dreimal zum Ankerzentrum nach Oberstimm gerufen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Dreimal müssen Polizeistreifen zum Ankerzentrum nach Oberstimm raus fahren. Dort soll mehrfach mit einem Messer gedroht worden sein. 

Am Mittwoch musste die Polizei gleich dreimal zum Ankerzentrum nach Oberstimm ausrücken, weil gewalttätige Auseinandersetzungen gemeldet wurden: Bereits um 8.50 Uhr lieferten sich laut Polizei zwei Bewohner einen Faustkampf in der Kantine der Asylsuchendenunterkunft. Ein bereits als gewalttätig bekannter 29-Jähriger soll dabei seinem Kontrahenten gedroht haben, diesen abzustechen. Das Sicherheitspersonal trennte die beiden Streithähne. Über etwaige Verletzungen der beiden ist nichts bekannt.

Eine Waffe wurde von der Polizei in Oberstimm nicht gefunden

In den Abendstunden dann meldete eine Autofahrerin, dass mehrere mit Stöcken bewaffnete Personen auf dem Fußballfeld „Rennwiese“ in Oberstimm miteinander rangeln würden. Mehrere Streifen fuhren los und trafen vor Ort auf zahlreiche Asylsuchende, die in der früheren Max-Immelmann-Kaserne untergebracht sind. Es stellte sich heraus, dass die Stöcke Cricketschläger waren. Allerdings war es den weiteren Angaben der Polizei zufolge vorher tatsächlich zu einem Streit gekommen: Ein 19-Jähriger soll dabei seinen Landsmann mit einem Messer bedroht haben. Die Waffe konnte allerdings nicht mehr gefunden werden. Der nicht alkoholisierte 19-Jährige wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und musste die Nacht in einer Arrestzelle verbringen.

Nur eine Stunde später, gegen 20.15 Uhr, mussten erneut vier Streifen zum Ankerzentrum raus fahren. Dort, so die Meldung, soll ein Bewohner einen Security-Angestellten mit einem Messer bedroht haben. Der Asylsuchende behauptete allerdings, von dem Angestellten geschlagen worden zu sein. Auch in diesem Fall konnte kein Messer ausfindig gemacht werden.. Die Schilderungen zum Vorfall beruhen einzig auf den Angaben der beiden Männer. Zeugen gibt es keine, wie die Polizei mitteil. (nr)

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