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Neuburg

03.04.2018

Ausstellung erinnert an die Zeit der Urkatastrophe

Stadtführer Armin Steger hat sich zur Eröffnung der Ausstellung seine historische Offiziersuniform angezogen. Sie ist allerdings ein Replikat aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Später waren die Uniformen der Offiziere grau.
Bild: Philipp Kinne

Eine Exposition im Landratsamt widmet sich dem Ersten Weltkrieg und dessen Folgen.

Er gilt als Urkatastrophe des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Erste Weltkrieg war ein Krieg der Massen mit Millionen von Toten. In diesem Jahr jährt sich das Kriegsende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Ihm widmet sich nun auch eine Wanderausstellung im Foyer des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen.

Die Ausstellung wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erarbeitet und wird in ganz Deutschland gezeigt. In Neuburg ist sie nun noch zwei Wochen lang zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung mit dem Titel „14/18 - mitten in Europa – 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges“ von Landrat Roland Weigert und Maximilian Fügen, dem Bildungsreferenten des Volksbundes Deutscher Kriegsfürsorge. Er sieht die historischen Informationen über den Krieg auch als „Mahnmal für kommende Generationen“.

Die Ausstellung dokumentiert nicht nur die vier Kriegsjahre von 1914 bis 1918, sondern versucht den Bogen bis in bis in die heutige Zeit zu schlagen. Auf drei Stellwänden werden insgesamt sechs Themenkreise behandelt. Neben dem politischen Weg in den Krieg, geht es auch um militärische Ereignisse und um Schicksale von Soldaten und Zivilbevölkerung. Auch die politische Neuordnung der Zwischenkriegsjahre, die schließlich in den Zweiten Weltkrieg führte, sowie der Weg zur neuen europäischen Einigung werden dargestellt. (kinp)

Hinweis Die Ausstellung über die Zeit des Ersten Weltkriegs ist noch bis zum 13. April im Foyer des Landratsamtes zu sehen.

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