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Neuburg

13.12.2020

Besuche in der Geriatrie Neuburg sind per Video-Telefonat möglich

Die Geschäftsleitung entschied sich wegen neuer Corona-Infektionen zuletzt für ein umfangreiches Besuchsverbot.
Bild: Ulli Roessle (Archiv)

Weil die Geriatrie in Neuburg mit neuen Corona-Fällen zu kämpfen hat, gibt es keine klassischen Besuche mehr. Deshalb hat sich die Einrichtung etwas einfallen lassen.

Ein Skype-Besuch im Getriatriezentrum Neuburg: Weil, wie berichtet, in der geriatrischen Reha-Einrichtung Patienten coronabedingt derzeit zu ihrem eigenen Schutz keinen Besuch empfangen dürfen, hat sich die Klinikverwaltung etwa einfallen lassen. Denn auch wenn die Maßnahme hohe Akzeptanz erfährt, will man Patienten und Angehörige einander näher bringen, wie es in einer Mitteilung aus dem Haus heißt.

Geriatriezentrum Neuburg hatte zuletzt mit Corona-Infektionen zu kämpfen

Nachdem Ende November die ersten Virus-Infektionen in der Neuburger Einrichtung vermerkt worden waren, hatte sich die Geschäftsleitung neben anderer Maßnahmen zu einem umfangreichen Besuchsverbot entschieden, um Patienten und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Um aber die Zeit bis zu einer Lockerung des aktuellen Besuchsverbots für die Patienten zu verkürzen, hat man sich im Geriatriezentrum dazu entschieden, den Besuchern ein virtuelles Treffen mit ihren Angehörigen mittels Skype-Gespräche zu ermöglichen. Hierfür wurden Tablets beschafft, die mittels eingebauter Kamera Video-Telefonate erlauben. Das Pflegepersonal unterstützt die Patienten bei der technischen Handhabung.

„Diese neu geschaffene Möglichkeit wird rege in Anspruch genommen“, erzählt Pflegedienstleiterin Yvonne Griebel. Bereits im April hatte man den Patienten diese Möglichkeit zur Verfügung gestellt, um den damaligen Lockdown überbrücken zu können. Aufgrund der hohen Nachfrage wollte man das Angebot ohnehin ausbauen. Laut Griebel habe Corona zu einer schnelleren Umsetzung der Idee geführt. So habe man vor, die Skype-Gespräche langfristig anzubieten. Vor allem für Angehörige, die einen weiten Weg auf sich nehmen müssten, sei die Video-Telefonie eine gern angenommene Entlastung.

Geriatrie in Neuburg: Skypen hilft - kann klassische Besuche aber nicht ersetzen

„Ein Reha-Aufenthalt dauert in der Regel zwischen einer und vier Wochen“, erläutert Geschäftsführer Dr. Holger Koch. Die emotionale Unterstützung der Angehörigen sei ein wichtiger Faktor für den Behandlungserfolg. Das Skype-Angebot stelle einen großen Vorteil gegenüber dem üblichen Telefonat dar. Gleichwohl könne das Skypen klassische Besuche nicht ersetzen. „Genau deshalb arbeiten wir daran, möglichst schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren.“ (nr)

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