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Einweihung

23.05.2011

Das Schützenheim ist ein Volltreffer

Ganz Trugenhofen war am Sonntag auf den Beinen, um die Einweihung des neuen Schützenheims mitzufeiern.
Bild: Foto:

Ganz Trugenhofen feiert gestern seine großartige Gemeinschaftsleistung mit einem großen Festakt

Rennertshofen-Trugenhofen Die „Usseltaler“ strahlten gestern mit dem weiß-blauen Himmel um die Wette. Geschafft! Nach einer Planungszeit von zweieinhalb Jahren und einer Rekordbauzeit von nur 21 Monaten konnten sie am Sonntag ihr neues Vereinsdomizil feierlich einweihen.

Unter den Klängen der Marktkapelle marschierte die ganze Festgesellschaft zur Pfarrkirche Sankt Peter, um Dank zu sagen für das gute Gelingen des Werkes, vor allem aber, dass das Gemeinschaftswerk ohne Unfall hingestellt werden konnte. Pfarrer Maier freute sich mit den Schützen über das neue Heim. Nach dem Gottesdienst bat er um den Segen für das Gebäude und alle Menschen, die darin Sport ausüben und die Geselligkeit pflegen.

Im Festzelt ließ Schützenmeister Franz Kapfer die zurückliegende, arbeitsreiche Zeit mit rund 15000 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden und Ausgaben von rund 262000 Euro nochmals Revue passieren. Er dankte nicht nur den Helfern für ihre enorme Einsatzbereitschaft, sondern auch dem Markt Rennertshofen, dem Landkreis, dem Bayerischen Sportschützenbund und den einheimischen Firmen, allen Gönnern und Sponsoren sowie dem Schirmherrn und Bauleiter Hans-Jörg Rucker für ihre Unterstützung.

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Obwohl der Weg zur Standortfindung und die Detailplanungen schwierig gewesen seien, erinnerte Bürgermeister Ernst Gebert, ließen sich die Schützen nie entmutigen, sondern packten an und erbrachten eine „großartige und erstaunliche Arbeitsleistung.“ „Die Schützen haben mit dem Bauwerk ins Schwarze getroffen. Dieser Bau ist ein Volltreffer!“, lobte Gebert. Anerkennung gab es auch von Landrat Roland Weigert: Er empfinde Stolz, dass im Landkreis ein weiteres schönes Schützenheim errichtet wurde, und freue sich, dass die kleinen Ortschaften Trugenhofen und Kienberg Zusammenhalt bewiesen hätten. Weigert überreichte ein Kreuz, das im Gemeinschaftsraum des neuen Schützenheims seinen Platz findet und wünschte „wachsen, blühen und gedeihen“ für die Zukunft. Raiffeisen-Volksbank-Vorstand Werner Halbig war ebenso wie Gausportleiter Helmut Müller von der enormen Arbeitsleistung und dem gelungenen Meisterwerk beeindruckt. Müller hatte eine Erinnerungsscheibe mitgebracht. „Des habt‘s sauber hinkriegt“, brachte es Schützenmeister Anton Nagl vom Patenverein „Treffsicher“ Gansheim auf den Punkt. Er forderte seine Schützenfreunde auf, das Schützenheim zu einem Haus der Geselligkeit werden zu lassen, wo mehrere Generationen miteinander am Tisch sitzen. Nagl überreichte eine Figur des Heiligen Sebastian, des Patrons der Schützen. Auch der Motor des „Unternehmens Schützenheimbau“, Franz Kapfer, wurde gewürdigt. Der 2. Schützenmeister Robert Häckel dankte ihm und Ehrenschützenmeister Karl Ries für die viele Arbeit und schloss auch deren Ehefrauen Petra Kapfer und Notburga Ries mit ein.

Mit dem Prominentenschießen eröffneten die Usseltaler offiziell die Schießbahnen und gaben beim Tag der Offenen Tür noch vielen Besuchern Gelegenheit, ihre Treffsicherheit zu beweisen. Einen Schuss ins Schwarze landete Franz Kapfer, als er ankündigte, für seine Bauarbeiter als Dank noch ein extra „Bauarbeiterfest“ abzuhalten. (mg)

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