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Oberhausen

18.03.2017

Die Oberhausener haben ein Déjà-vu

Die Theatergruppe Oberhausen probt schon seit Wochen das neue Stück „Breznknödl Deschawü“.
Bild: Marcus Lappe

Die Theatergruppe spielt einen lustigen Dreiakter rund um einen verzweifelten Heimatromanschreiber. Der Titel lautet „Breznknödl-Deschawü“.

Bei der Theatergruppe Oberhausen dreht sich derzeit alles um Breznknödl. Das Ensemble probt nämlich gerade wieder fleißig für ein neues Stück. Auf dem Programm steht der ländliche Schwank „Breznknödl-Deschawü“, ein Dreiakter aus der Feder von Ralph Wallner. Premiere ist am ersten April, Karten gibt es ab sofort.

„Die Geschichte ist spannend und lustig zugleich und trotz aller Verzwicktheit sehr unterhaltsam“, verspricht die Spielleiterin Anna Pfaller. Für die Besetzung kann sie auf bühnenerfahrende Laienschauspieler zurückgreifen. In den Rollen verkörpern die Frauen und Männer unterschiedliche Charaktere. Vom habgierigen Bierbrauer und Bürgermeister, qualmenden Adjutanten, verarmten Romanschreiber, bissig böser Töchter, bis hin zur mannstollen katholischen Jungfrau sind viele Wesensarten dabei. Gespielt werden die Rollen von Michael Speer, Brigitte Margraf, Michaela Birkmeier, Andreas Baur, Manuel Stöckl, Wolfgang Girstmair, Monika Reißer und Renate Dotzauer.

Nicht nur die unterschiedlichen Charaktere, sondern auch die Geschichte verleihen dem ländlichen Stück eine lustige Würze. Zum Inhalt verrät das Ensemble: Ignaz Igel dreht fast durch. Er kann bald keine Breznknödl mehr sehen. Der mittellose Heimatromanschreiberling muss ein und denselben Tag immer wieder neu erleben. Er hängt offenbar in einer verrückten Zeitschleife fest. Täglich erscheinen die gleichen Personen aus dem Dorf, die die immer exakt gleichen Fragen stellen. Und wieder gibt es Breznknödl, Breznknödl und nochmals Brezn-knödl.

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Ignaz muss außerdem jeden Tag aufs Neue „Nein“ sagen. Zum einen zu den Hochzeitsplänen seiner zünftigen Tochter. Zum anderen zu den Plänen des Dorfes, seine Himmelschlüsselwiese zu kaufen. Vielleicht bildet er sich das alles ja auch ein. Oder ist es vielleicht sogar wahr und das Dorf treibt ihn gekonnt in den Wahnsinn? Der humorträchtige Wahnsinn hat Methode und hat gerade erst begonnen. Und zwar in der Mehrzweckhalle in Oberhausen. Diese haben fleißige Hände der Gruppe mit einem großen Bühnenaufbau sowie aufwendiger Technik in einen Theatersaal verwandelt. Sogar an Pausenfüller haben die Organisatoren gedacht. Die Sinninger Blaskapelle spielt zünftig auf.

Termine Alle Aufführungen sind in der Mehrzweckhalle Oberhausen zu sehen. Sie finden am 1., 7. und 8. April, um 19.30 Uhr statt. Am 2. April um 14 Uhr ist ein Seniorennachmittag geplant. Der Eintritt kostet sieben Euro. Karten sind in der Raiffeisenbank Ehekirchen-Oberhausen oder unter Telefon 08431/67440 erhältlich.

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