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19.06.2014

Die Rückkehr des Wasserschlosses

Das alte Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Inneren befinden sich wertvolle Fresken.
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Das alte Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Inneren befinden sich wertvolle Fresken.
Foto: Grasser

Warum Grünau einst auf Stelzen stand und wie die Eigentümer das Gebäude in den vergangenen Jahrzehnten vor dem Verfall bewahrt haben

Lange hätte es wohl nicht mehr gedauert, dann wäre Schloss Grünau regelrecht zerbröselt. Davon ist Harald Textor überzeugt. Er kümmert sich als Oberforstdirektor um den Besitz der Wittelsbacher. Mehr als 400 Jahre lang stand das Schloss auf rund 3000 zwei Meter hohen Eichenstelzen im Wasser, alle mit einem Durchmesser zwischen 20 und 25 Zentimetern. Doch dann kam Ende der 60er die Staustufe in Bergheim – und das Wasser war weg, der Grundwasserspiegel war um sechs Meter abgesackt. Die Pfähle wurden morsch, das Gebäude bekam riesige Risse und drohte auseinanderzubrechen. Niemand hatte diese Gefahr vorher miteinkalkuliert, es gab keine entsprechenden Gutachten. Die Wittelsbacher starteten eine Rettungsaktion, verpassten dem Schloss ein Betonfundament. Das war in den 70ern. Doch die Sanierung des einstigen Jagd- und Wasserschlosses war damit längst nicht vorbei. Erst jetzt sind die meisten Arbeiten abgeschlossen und das Schloss erstrahlt buchstäblich wieder in altem Glanz.

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