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Kirche

27.06.2014

Doppel-Geburtstag

Isidor Vollnhals
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Isidor Vollnhals

Eichstätts Bischof Gregor Maria Hanke wird 60, sein Generalvikar Isidor Vollnhals 65

Eichstätts Bischof Gregor Maria Hanke wird am Mittwoch, 2. Juli, 60 Jahre alt. Der Benediktiner und gebürtige Mittelfranke ist seit 2006 Bischof von Eichstätt und damit 81. Nachfolger des heiligen Willibald. Am selben Tag hat auch der Eichstätter Generalvikar Geburtstag: Dompropst Isidor Vollnhals wird 65.

Eine besondere Geburtstagsfeier für den Bischof ist nicht vorgesehen: „Die eigentliche Festtafel soll in Brasilien stattfinden.“ Dort wirkt sein Bruder Bernhard als Priester im Nordosten des Landes unter sehr ärmlichen Verhältnissen. Im Namen Hankes sollen Lebensmittelpakete an die von Dürreperioden betroffenen Menschen verteilt werden. Bischof Hanke will seinen Geburtstag währenddessen als ganz normalen Arbeitstag verbringen. Hanke stammt aus dem Bistum Eichstätt. Er wurde 1954 in Elbersroth im Landkreis Ansbach geboren. Seine Eltern waren als Heimatvertriebene aus dem Gebiet des ehemaligen Österreichisch-Schlesien, heute Tschechien, nach Bayern gekommen. Nach dem Besuch der Volksschule Elbersroth wechselte er 1965 nach Eichstätt in das Bischöfliche Studienseminar. 1974 machte er sein Abitur am Willibald-Gymnasium und trat in das Priesterseminar ein. In Eichstätt absolvierte er auch neben einem Studienaufenthalt in London große Teile seines Theologiestudiums. 1981 trat er in die Benediktinerabtei Plankstetten ein, wo er 1982 die Ordensgelübde ablegte und den Ordensnamen Gregor Maria annahm.

Bischof Alois Brems weihte Hanke 1983 in Plankstetten zum Priester. 1993 wählte ihn der Konvent der Benediktinerabtei zum neuen Abt. Papst Benedikt XVI. ernannte Gregor Maria Hanke am 14. Oktober 2006 zum Bischof von Eichstätt.

Doppel-Geburtstag

Hanke ist Mitglied der vatikanischen Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens, auch Kongregation für die Ordensleute genannt. Außerdem ist er Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung KU Eichstätt, Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste sowie der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Ferner gehört er der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland an. Bischof Hanke nahm im Oktober 2008 an der 12. ordentlichen Generalversammlung sowie im Oktober 2010 an der Sonderversammlung der Weltbischofssynode in Rom teil.

Auch Generalvikar Isidor Vollnhals hat am 2. Juli Geburtstag: Nur zwei Tage nach seinem 40-jährigen Priesterjubiläum wird er 65. Geboren wurde er 1949 in Rieshofen bei Walting im Landkreis Eichstätt. Er studierte in Eichstätt und Regensburg Philosophie und Theologie. Nach seiner Priesterweihe durch Bischof Alois Brems am 30. Juni 1974 war Vollnhals zunächst Kaplan in der Pfarrei Maria am Hauch in Nürnberg und Deining und danach für drei Jahre in der Neumarkter Pfarrei St. Johannes. Mehr als 25 Jahre seines Priesterlebens verbrachte er an der Ingolstädter Münsterpfarrei, zunächst von 1978 bis 1984 als Kaplan und Stadtjugendseelsorger. Danach ging er für acht Jahre als Militärpfarrer nach Bad Reichenhall. 1992 kehrte Vollnhals an die Ingolstädter Münsterpfarrei zurück. 2004 übernahm Vollnhals zusätzlich die Leitung der Pfarrei St. Moritz, die mittlerweile mit der Münsterpfarrei zusammengeschlossen wurde. Von 1998 bis 2004 war er auch Dekan des Dekanates Ingolstadt.

Bischof Gregor Maria Hanke berief Isidor Vollnhals am 1. August 2010 zum Generalvikar. Damit ist er der persönliche Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben und handelt in dessen Auftrag und mit gleicher Vollmacht. (nr)

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