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Innenstadt

07.11.2019

Ingolstadt: Feiern in der neuen Fußgängerzone

Ein Bild, das vorerst der Vergangenheit angehört: Seit zwei Jahren war die Fußgängerzone eine Baustelle, jetzt ist erst einmal mehr als ein Jahr Pause. Erst nach der Landesgartenschau geht es 2021 mit der Sanierung weiter.
Bild: Luzia Grasser

Die beiden ersten Abschnitte der Sanierung sind fertig. Deshalb wird am Wochenende mit einem Blick in die Tiefe gefeiert. Weitergehen wird es mit den Arbeiten 2021

Ingolstadt bekommt eine neue Fußgängerzone. Modern und zeitgemäß, freundlich und einladend soll sie sein. „Die Neugestaltung ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Fußgängerzone und eine Aufwertung der Innenstadt“, heißt es von Seiten der Stadt.

Im ersten Bauabschnitt, der sich vom Paradeplatz am Neuen Schloss bis zur Einmündung der Mauthstraße erstreckt, sind die Arbeiten jetzt abgeschlossen. Und das wird gefeiert. Am kommenden Samstag, 9. November, gibt es in der Innenstadt jede Menge Musik, Darbietungen von Straßenkünstlern, Aktionen der anliegenden Geschäfte und verschiedene Infostände.

Vor zwei Jahren wurde mit der Sanierung der Ingolstädter Fußgängerzone begonnen

Mehr als zwei Jahre lang wurde in der Fußgängerzone gebaut. Im Jahr 2017 ging es los mit den Spartenarbeiten, dann folgten die sichtbaren Bauarbeiten an der Oberfläche. Dabei wurde ein neues Pflaster aus Granit verlegt. Und zwar nicht aus China, wie die Stadt betont, sondern aus dem Bayerischen Wald. Auf Metalltafeln im Boden werden entlang der Fußgängerzone bedeutende Daten aus der Stadtgeschichte dargestellt oder auf berühmte Bewohner bestimmter Häuser verwiesen. Während der gesamten Arbeiten waren die anliegenden Geschäfte – wenn manchmal auch mit einem kleinen Umweg – erreichbar, zum Teil führte ein auffälliger roter Teppich direkt zum Eingang. Doch nach dem Lärm, den Absperrungen und dem Dreck in den vergangenen Monaten werden viele Geschäftsleute und Lokalbetreiber dennoch aufatmen, wenn der Paradeplatz nicht mehr als Abstellplatz für Baumaschinen genutzt wird und die Arbeiten vor ihrer Haustür vorbei sind. Vorerst zumindest. Weiter geht es erst in mehr als einem Jahr. Während der Landesgartenschau in Ingolstadt, die von 24. April bis zum 4. Oktober 2020 dauert, ruhen die Arbeiten in der Innenstadt. Weiter geht es erst im Jahr 2021. Dann ist der Abschnitt bis zum Schliffelmarkt dran, wo das Zentrum der neuen Fußgängerzone – mit einem Wasserspiel und Sitzstufen – entstehen wird. Von der Kreuzung dort geht es mit der Sanierung weiter bis zum Ende der Fußgängerzone an der Einmündung der Luftgasse. Prägend für die Fußgängerzone wird künftig ein breites Band sein, in dem sich das Leben abspielt: Pause machen, spielen, ratschen, essen und trinken. Rechts und links davon können die Innenstadtbesucher entlang der Schaufenster flanieren.

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Das Ende des ersten Sanierungsbereichs wird am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr gefeiert. Die offizielle Freigabe der beiden Bauabschnitte erfolgt durch Oberbürgermeister Christian Lösel und Baubeteiligte um 11 Uhr. Während des Tages gibt es dann zum Beispiel einen seltenen Blick in die Tiefe. Die Kommunalbetriebe öffnen einen Kanalschacht und zeigen den großen Hauptkanal unterhalb der Fußgängerzone. Ferner gibt es eine Kanalrohrkugelbahn für Kinder oder einen Geschmacks-test des Trinkwasserlabors. Die Stadtwerke Ingolstadt geben zudem einen Einblick in das Baugeschehen der vergangenen Monate.

Weitere Infos zum Umbau der Fußgängerzone unter www.ingolstadt.de/fgz

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