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Jazz

20.01.2018

Mehr Whirlpool als einlullendes Wannenbad

Gute Laune bei anspruchsvoller Dixieland- und Swingmusik versprühte die Dutch Swing College Band bei ihrem Auftritt im Audiforum.
Bild: Reinhold Weinretter

Im Audiforum Ingolstadt bot die Dutch Swing College Band zwar nicht allzu viel Überraschendes. Aber das was zu hören war, riss das begeisterte Publikum einfach mit

Zum Jahresauftakt und bereits zum vierten Mal in der mittlerweile rund 17-jährigen Geschichte der Jazzkonzerte im Audi Forum hatte das begeisterte Publikum Gelegenheit, den mitreißenden Sound der Dutch Swing College Band zu genießen.

Einmal mehr begeisterte die bereits seit 1945 existierende Band mit gekonnter und fantasievoller Dixieland- und Swingmusik auf der Bühne des Museums im Audi Museum. Dort will man Raum bieten für größere Formationen, die im Neuburger Birdland nicht auftreten können.

Pingpong-Bällen gleich ließ die siebenköpfige Formation mit sichtlichem Vergnügen Standards von Louis Armstrong oder der Original Dixieland Jazz Band erklingen. Aber auch ganz ungewöhnliche Titel wie „Love at sundown“ – komponiert vom jüngst verstorbenen thailändischen König Bhumibol Adulyadei – flogen durch den Raum.

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In temperamentvoller Spiellaune und perfekter Abstimmung entfalteten die sieben Musiker allerfeinsten Oldtime Jazz. Unter der Leitung von Bob Kaper entstanden kristallklare und swingende Klanggebilde, die zum Feiern und Tanzen luden und Sonnenschein in die stürmische Nacht zauberten.

Dabei sorgte nicht nur die angenehme Singstimme von Keesjan Hoogeboom unter anderem in „Call it Dixieland“ für ausdrucksstarke Momente, sondern auch die Soli von Frenk van Meeteren am Banjo, Anton Burger am Schlagzeug und Adrie Braat am Bass. „Chattanooga Choo Choo“ oder „Sonderzug nach Pankow“ kann man eben nicht oft genug hören.

Ein überaus entspannender Abend mit nicht allzu vielen Überraschungen, aber weit jenseits eines einlullendes Wannenbades, sondern eher einem inspirierend sprudelnden Whirlpool gleichend, versprach ein wunderbares Audi-Jazz-Jahr. So sollte man sich den 22. Februar vormerken. Dann trifft der junge preisgekrönte Geiger Sandro Roy auf The Uptown Jazz Orchestra. Am 22. März gastiert Jeremy Pelt & Band im Forum und am 26. April stehen Marialy Pacheco & Omar Sosa mit „Duets“ und zwei Flügeln im Forum auf der Bühne.

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