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Neuburg

19.02.2015

Moses in sieben Bildern

Mit viel Liebe zum Detail hat Helga Kugler die Moses-Krippe in der Pfarrkirche St. Peter neu gestaltet.
Bild: Xaver Habermeier

Helga Kugler hat das Krippen-Diorama in Sankt Peter neu gestaltet

In sieben biblischen Schlüsselszenen inszenierte Helga Kugler die Geschichte Mose als Panoramakrippe in der Pfarrkirche St. Peter – von der Flucht aus Ägypten bis zum brennenden Dornbusch. Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit und noch bis 28. Juni kann die mit viel Liebe zum Detail aufgebaute Simultandarstellung im Seitenaltar in der Neuburger Altstadtkirche täglich besichtigt werden.

Die ehemalige Religionslehrerin hat den Kindern früher in der Förderschule mit ihren selbst gebauten Osterkrippen Botschaften aus der Bibel bildlich vermittelt. Seit fast zehn Jahren stellt sie Auszüge, etwa aus der Leidensgeschichte oder dem Matthäusevangelium, in sogenannten Osterkrippen dar. Die Moses-Krippe hatte sie vor vier Jahren bereits aufgestellt, heuer mit vielen Neuerungen. Der Prophet ist darauf siebenmal abgebildet, immer in grünem Gewand. „So erkennt man ihn schnell als Hauptfigur“, erklärt Kugler.

Alle Accessoires, Figuren, die Kulissen bis hin zum Panoramabild mit dem rötlich leuchtenden Sinai-Gebirge hat sie selbst in Handarbeit gefertigt. Neu sind heuer einige markante Stationen aus den Mose-Büchern. Etwa die symbolisch eine Etage tiefer gelegte Höhle mit den versklavten Israeliten, die Töpferarbeiten erledigen und Lehmziegel herstellen. Am Eingang ist Moses als zentrale Figur zu erkennen, wie er einen Aufseher erschlägt. Diese Szene war schließlich der Grund zur Flucht aus Ägypten. Weiter geht der Blick zur wundersamen Rettung durch die Pharaonentochter, die einen Säugling in einem Weidenkörbchen im Schilf des Nils fand. Aus Angst vor den Israeliten hatte der Pharao beschlossen, alle zu Sklaven zu machen und die neugeborenen Knaben der Israeliten töten zu lassen. So wurde Moses von der Tochter des Pharao gerettet. Er ist als Prinz aufgewachsen, war sich aber immer bewusst, dass er kein Ägypter ist, sondern Jude. Hinter der Nil-Szene im rechten Krippenteil steht die Nachbildung des Pharaonenpalasts, wo Moses vom Herrscher forderte, sein Volk ziehen zu lassen. Das geschah aber erst, nachdem er mit Gottes Hilfe Plagen über Ägypten hereinbrechen ließ. Weiter dargestellt sind die Flucht, das Leben als Hirte und schließlich der Auszug aus Ägypten. Per Knopfdruck wird das Krippenpanorama ins richtige Licht gesetzt und Informationen über die Moses-Krippe gibt es rechts und links des Aufbaus am Seitenaltar zu lesen.

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