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Neuburg

31.03.2019

Neuburger Männergarde schwebt ins Jubiläumsjahr

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Die Männergarde der Neuburger Burgfunken feierte zehnjähriges Bestehen und eröffnete als „Dance Troopers“ mit der Jubiläumsshow „In der Milchstraße ist die Hölle los“.
Bild: Xaver Habermeier

Plus Die Burgfunken veranstalteten ihr erstes Männergardetreffen und tanzten damit in das zehnjährige Bestehen ihrer Gruppe. Aber es wurde nicht nur gefeiert.

Zwölf Gruppen waren angereist, um beim Jubiläumstreffen der Neuburger Männergarde dabei zu sein. Zum ersten Mal veranstalteten die Neuburger Burgfunken ein Männergardetreffen und bei dem stand der Spaß im Mittelpunkt. Besonders glänzten bei dem Spektakel in der Parkhalle die Gastgeber vor 450 Zuschauern.

Das Männerballett aus Megesheim zeigte „Pizza Criminale mit Knoblauch extrascharf“.
Bild: Xaver Habermeier

Wie aus einer kleinen Idee etwas Großes entstehen kann, zeigt die Geschichte der Männergarde. 2009 bereicherten neun Jungs als „American Dream Guard“ die Rosenmontagsgaudi. Mittlerweile ist die Männergarde der Burgfunken auf 17 Herren angewachsen und Platzierungen bei jährlichen Meisterschaften sprechen für sich. Beim Turnier der Steiner Schlossgeister in Stein heimsten sich die Ottheinrichstädter vor wenigen Wochen den ersten Platz ein. Die Gruppe um ihren Leiter Alexander Mayer hat sich zum Botschafter der guten Laune weit über die Grenzen Neuburgs hinaus entwickelt.

Beim Männergardetreffen tanzten die Burgfunken außer Konkurrenz
Heimste sich den ersten Platz in der Publikumswertung ein, die Burschengarde Schwindkirchen.
Bild: Xaver Habermeier

Das Jubiläumstreffen eröffneten die Gastgeber selbst mit „Dance Troopers – in der Milchstraße ist die Hölle los“. Den Auftritt kündigte Moderator Bernhard Mahler an, der mit Insiderwissen und Esprit durch den Abend führte. Die Burgfunken zeigten eine Interpretation der bekannten Filmtrilogie „Stars Wars“ mit beeindruckenden Kostümen und galaktischen Choreografien. Der Jüngste der Truppe, Jonas Zitzelsberger, ist 16 Jahre und der älteste Tänzer, Oliver Fridlin, knapp 62 Jahre alt. „Mir macht’s mit den Jungs einfach Spaß“, sagte er und erklärt, dass allein das Schminken der 17-köpfigen Truppe 90 Minuten in Anspruch nimmt. „Bei mir werden die Falten einfach überspachtelt“, scherzte er.

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Für die „Dance Troopers“ gab es vom Publikum keine Bewertung, auch nicht für die nachfolgenden Showtänze der Dance United Wartenberg oder die Faschingsfreunde Mertingen. Was aber das Publikum bewertete, waren die Aufführungen der Gastgruppen aus Donaualtheim, Zirndorf, Wemding, Gersthofen, Königsbrunn, Megesheim, Mertingen und Schwindkirchen. Alle Tänzer versuchten, ihre behaarten Beine genauso kerzengerade in die Luft fliegen zu lassen wie die Faschingsgarden der Frauen. Die Männer legten sichtbar Wert auf Synchronität und Rhythmus. Einige Formierungen glänzen in ihren Kostümen und mit ihrem Motto, wie die Jungs aus Mertingen mit dem Thema „Aladin“. Verführerisch scharf klang das Motto der Megesheimer „Pizza Criminale mit Knoblauch und extrascharf“. Mit dem Programm „Liebe auf Umwegen“ hatten die Königsbrunner mit leichtfüßigen Schrittchen und teils sichtbaren Bierbäuchen als „Chaos Team“ losgelegt.

In einem Spalier aus hübschen Damen wurden die Powerboys aus Mertingen nach dem Auftritt gefeiert. Sie belegten am Ende des Männergardetreffens den dritten Platz.
Bild: Xaver Habermeier

Abschließend bewertete das Publikum in der Parkhalle die Shows. Dabei landete die Burschengarde Schwindkirchen auf dem ersten Rang, gefolgt von Wemdosia Wemding, Powerboys Mertingen und nachfolgend lauter Viertplatzierte. Anschließend feierten alle, die Garden sowie die Besucher, die Spacenight in der illuminierten Parkhalle bei mitreißendem Sound und mit guter Laune.

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