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Wirtschaft in Neuburg

28.05.2020

Schausteller dürfen in den Neuburger Hofgarten

Beim „Hofgarten to go“ locken Schmankerl wie Steaksemmel, Bratwürstel, gebrannte Mandeln, französische Crêpes und Softeis.
Bild: Anne Wall (Symbolbild)

Ein bisschen Volksfest in Neuburgs Innenstadt: Ab dem Pfingstwochenende gibt es im Hofgarten Schmankerl wie gebrannte Mandeln und Würstchen zum Mitnehmen.

Wie die Gastronomie, so ist auch die Branche der Schausteller von der Krise und deren Konsequenzen betroffen. Großveranstaltungen wie das Hofgartenfest fallen reihenweise aus, was für Betroffene einer wirtschaftlichen Katastrophe gleichkommt. Die Neuburger Schaustellerfamilien Heinzlmeir, Feger/Winterholler und Bauer haben sich deshalb an Stadtmarketing und Stadtverwaltung gewandt und um Unterstützung gebeten. Mit Erfolg – denn schon am kommenden Wochenende gibt es den „Hofgarten to go“ und damit Mandeln, Crêpes und Würstchen zum Mitnehmen.

Hilfe für Schausteller in Neuburg: Matthias Enghuber reichte einen Antrag ein

Dieser Aktion vorausgegangen war ein Antrag vom Landtagsabgeordneten Matthias Enghuber im Mai, Schaustellerfamilien direkt zu helfen. Der CSU-Politiker forderte die Stadt darin etwa auf, die Aufstellung und den Betrieb von Buden auf städtischen Flächen zu ermöglichen. Wobei eine Standgebühr entfallen sollte. Lediglich Verbrauchsgebühren für Wasser, Strom und Abwasser müssten bezahlt werden.

Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, hätten sich die drei Familienunternehmen vergangene Woche bei einer Erkundung den Hofgarten als idealen Standort ausgesucht.

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In ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Finanzausschusses tatsächlich auch beschlossen, das kulinarische Dreigespann ab dem kommenden Wochenende zuzulassen. Die Abstimmung verlief einstimmig. Voraussetzung für die Genehmigung war – so berichtet die Stadt – dass es sich um sogenannte Vollerwerbsschausteller handelt, die ihren Sitz in Neuburg haben.

Das Konzept funktioniert allerdings unter gewissen Voraussetzungen. Denn wie der Name „Hofgarten to go“ schon verrät, sind die Speisenangebote vor allem für die Mitnahme gedacht. „In beschränktem Maß ist jedoch an bereitgestellten Stehtischen auch der Verzehr vor Ort möglich“, berichtet die Stadtverwaltung. Hierbei gelten die aktuellen gastronomischen Regeln wie Datenerfassung, Haushaltszusammengehörigkeit sowie Abstands- und Hygieneregeln. „Der weitläufige Hofgartenbereich eignet sich ideal für einen angenehmen Aufenthalt unter deutlicher Abstandswahrung“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Ein Besuch beim „Hofgarten to go“ lohnt sich – es locken Schmankerl wie Steaksemmeln, Bratwürstchen, Süßwaren aller Art sowie französische Crêpes und Softeis.

Los geht es schon jetzt am Pfingstwochenende – Freitag, 29. Mai, bis einschließlich Montag, 1. Juni. Die Stände haben täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Sollte das Angebot gut angenommen werden, schreibt die Stadt, stehe einer Verlängerung des „Hofgarten to go“ auf die folgenden Wochenenden nichts im Weg. (nr)

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