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Serie (17)
12.05.2016

Wenn es fröstelt

Die Erhebung des St. Pankratius zeigt das Altarbild in Unterhausen.
Foto: Veit

Ein plötzlicher Wintereinbruch mitten im Mai? Das können nur die Eisheiligen sein. Aus diesem Grund tragen die Tage ihre Namen

Jahrhundertelange Wetterbeobachtungen zeigen, dass Mitte Mai immer wieder mit einem Kälteeinbruch zu rechnen ist. Immer wieder kommt um diese Zeit ein trockenes polares Hochdruckgebiet von Norden in Richtung Süden. Die Heiligen, an die an diesen Tagen vom 12. bis 15. Mai gedacht wurde und wird, erhielten deshalb die Bezeichnung „Eisheilige“. Es sind Pankratius, Servatius, Bonifatius und als Dreingabe die „kalte“ Sophie. In Norddeutschland beginnen diese Eisheiligen schon am 11. Mai mit Mamertus, sind dann auch schon am 13. Mai zu Ende – weil das Hochdruckgebiet aus Norden kommt und dort entsprechend einen Tag früher als bei uns den Wetterumschwung einleitet. Alle diese Heiligen sind als Einzelpersonen kaum im Bewusstsein der Gläubigen, sie sind fast nur in ihrem Klima-Kontext populär geworden.

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