1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Von einem Unfall eines Kindes weiß niemand etwas

30.07.2010

Von einem Unfall eines Kindes weiß niemand etwas

Wegen eines Defekts seit Dienstag geschlossen: das "Frisbee". Foto: fene
Bild: fene

Neuburg Am frühen Dienstagabend soll es auf dem Volksfest einen Unfall gegeben haben. Ein Kind soll dabei aus dem Sitz eines Fahrgeschäfts gerutscht sein. Das Geschäft sei mittlerweile geschlossen worden. Diese Nachricht erreichte gestern nicht nur die Neuburger Rundschau, auch das Ordnungsamt der Stadt wurde bereits mehrfach darauf angesprochen. Nur: Keiner weiß etwas von einem Unfall.

Richtig ist, dass ein Fahrgeschäft auf der Neuburger Wies'n am Dienstagabend seinen Betrieb eingestellt hat. Beim "Frisbee" gegenüber dem Festzelt gab es einen technischen Defekt. Gestern versuchte der Betreiber das entsprechende Ersatzteil zu besorgen, damit sein Gefährt vielleicht schon heute wieder die Runden drehen kann. Von einem Unfall aber wissen auch die Standbetreiber in der direkten Nachbarschaft nichts.

Auch das BRK vor Ort sowie die Polizei sind überfragt. "Da ist uns überhaupt nichts bekannt", sagt Neuburgs Polizeichef Wolfgang Brandl, der sich gleich auch noch bei der Rettungsleitstelle informiert hat. Doch von dort kam die gleiche Antwort. Auch dort wurde kein Unfall gemeldet.

Ordnungsamtschef Roland Egen, der von mehreren Seiten bereits darauf angesprochen wurde, kann sich keinen Reim auf die Geschichte machen. "Auch meine Frau hat schon gefragt, was da los war. Doch wenn so etwas passiert, dann bekommen wir das doch mit", sagt er. Vielleicht hängt die Geschichte damit zusammen, dass das Fahrgeschäft geschlossen wurde, vermutet er. Eine andere Erklärung kann er sich nicht vorstellen.

Nichtsdestotrotz hält sich das Gerücht hartnäckig. Zu wünschen bleibt, dass es auch eines bleiben wird. (mari)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren