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Erzeugergemeinschaft I

17.02.2015

Wer Qualität bietet, bleibt auf dem Markt

Bei der Mitgliederversammlung der Kartoffelerzeuger sprachen verschiedene Referenten. Der Tenor: Jeder Landwirt ist für seine Kartoffeln selbst verantwortlich und kann sein Produkt durch neue Ideen aufwerten

Ganz im Zeichen der Qualität stand die gemeinsame Mitgliederversammlung des Erzeugerrings für Pflanzenbau Südbayern, Fachgruppe Qualitätskartoffeln Oberbayern Nord, und der Erzeugergemeinschaft für Qualitätskartoffeln Neuburg-Schrobenhausen und Umgebung im Gasthaus „Zu Müllers“ in Winkelhausen. Gesprochen wurde unter anderem über eine neutrale Qualitätsprüfung, Schädlinge sowie die Markt- und Absatzlage.

Franz Schoderer, bislang Vorsitzender des Fachgruppenbeirats, berichtete bei der Versammlung von den Wahlen 2014 des Erzeugerrings, bei denen er als stellvertretender Vorsitzender und als Fachgruppenvorsitzender nicht mehr angetreten war, weil ihn die Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der Südstärke so stark fordern. Die Aufgaben des stellvertretenden Vorsitzenden im Erzeugerring hat Hubert Jakob und im Fachgruppenbeirat Alfred Hausmann übernommen.

Viel Raum nahm die Qualitätsprüfung bei Kartoffeln ein. Sowohl Franz Schoderer als auch Geschäftsführerin Monika Janitschek wiesen darauf hin, dass eine neutrale Qualitätsprüfung bei Speise- und Veredelungskartoffeln von Vorteil für den Landwirt sei. Janitschek erläuterte ausführlich Kosten, Abrechnung, Preisniveau und Abrechnungsschema der Kartoffelprüfung. Grundsätzlich stellte sie fest, dass jeder Landwirt seine eigene Kartoffelqualität erzeugt, die sich weder durch den Befund noch durch den Preis verändert. Auch Josef Konrad, Leiter des Landwirtschaftsamts Pfaffenhofen, wies auf die Bedeutung der neutralen Qualitätsprüfung hin. Es gelte, mit Qualität auf dem Markt zu bleiben und das Produkt mit neuen Ideen aufzuwerten. Das meinte auch die Bayerische Kartoffelkönigin, Kathrin I. Schoderer, die in ihrem Grußwort feststellte, dass die Kartoffel ein tolles Produkt, aber als solches nicht bekannt sei.

Nach den Tätigkeitsberichten stellte Christian Bürle Maßnahmen gegen Schädlingsbefall durch Schnecken vor. Über landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr referierte Liane Kuhstrebe von BBV-Verkehr und Technik. Über Betriebshygiene in der Kartoffelproduktion sprach Dr. Dorothee Kaemmerer von der Landesanstalt Freising. Einen Überblick über die Markt- und Absatzlage bei Speisekartoffeln gab Thomas Herb von der Baywa AG zum Schluss der Versammlung. (ukü)

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