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  3. Ingolstadt: Ausstellung: Als Studenten im Kerker schmorten

Ingolstadt
14.08.2022

Ausstellung: Als Studenten im Kerker schmorten

So sieht es im Karzer im Herzoglichen Georgianum in Ingolstadt heute aus. An den Wänden hinterlassene Namen verweisen auf die stete Nutzung dieses Raums vom 16. bis ins 18. Jahrhundert. Der Inhaftierte sollte in der engen Zelle zur Räson gebracht werden.
Foto: Ulrich Roessle, Stadtarchiv Ingolstadt

Plus 550 Jahre ist es her, dass in Ingolstadt die erste Universität Bayerns gegründet wurde. Das Studentenleben zur damaligen Zeit war anstrengend, lasterhaft und grausam.

Sie wurden als Tiere verkleidet, verprügelt und geschoren. Die zukünftigen Studenten, auch Beanen genannt, mussten allerlei über sich ergehen lassen, bevor sie an der Bayerischen Landesuniversität aufgenommen wurden. Diese wurde vor 550 Jahren, also 1472, von Herzog Ludwig dem Reichen in Ingolstadt gegründet. 328 Jahre lang prägte die Lehreinrichtung das Leben in der Stadt. Dazu gibt es derzeit eine Ausstellung im Ingolstädter Stadtmuseum. Sie trägt den Titel „Stadt und Student – Bayerns erste Landesuniversität“ und beschäftigt sich unter anderem mit den verschiedenen Fakultäten, herausragenden Professoren und grausamen Initiationsriten.

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