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Hubertusfeier

14.11.2018

Die Tradition pflegen

Die besten Schützen beim Hubertus-Pokal 2018: (Von links) 1. Schützenmeister Thomas Bauch, Vitus Förg, Oliver Rossmann, Sebastian Artner und Wettkampfleiter Sebastian Hauber.
Bild: Thomas Bauch

Die Schützenfreunde Burgheim zelebrieren den 9. November mit einem Gottesdienst, gemeinsamen Abendessen und Pokalschießen im Schützenheim

Bei der traditionellen Hubertusfeier der Schützenfreunde Burgheim ging es nach dem feierlichen Gottesdienst und dem „Verblasen“ der Strecke zurück ins Schützenheim zum Wildessen sowie dem Ausschießen des Hubertus-Pokals.

Kurz nach 18 Uhr setzte sich der Fackelzug der Schützenfreunde und des Patenvereins Winterlust Straß zur Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Bewegung. Dort angekommen, zogen die Schützen und Jäger unter den Klängen der Neuburger Jagdhornbläser in die dortige abgedunkelte Pfarrkirche ein. Pfarrer Werner Dippel zelebrierte anschließend die Hubertusmesse. In seiner Predigt ging der Dekan auf das historische Datum, den 9. November, ein und wünschte allen Anwesenden, dass auch sie die Erinnerung an Hubertus und die vielen geschichtsträchtigen Ereignisse dieses Tages hochhalten, achten und sich erinnern. Schließlich dankte er den Burgheimer Schützenfreunden, die an dieser schönen Tradition festhielten und jedes Jahr die Hubertusmesse feiern.

Am Ende wurde die Strecke weidmännisch auf dem Friedhof von den Jagdbläsern „verblasen“. Besonderheit war jedoch, dass keine Strecke von den Schützenfreunden mitgeführt wurde, da die Jäger in diesem Jahr das Nachsehen, oder besser gesagt das Wild das Glück auf seiner Seite hatte. Trotzdem spielten die Jagdhornbläser nach der Begrüßung noch die Signale „Wildsau tot“, „Reh tot“ und „Hase tot“ und endeten mit dem Signal „Jagd aus“, dem großen „Halali“ und dem Signal „Auf Wiedersehen“.

Nach der Rückkehr ins Schützenheim gab es unter der Leistung des 2. Schützenmeisters Franz Fäller einen leckeren Wildschweinbraten mit Semmelknödel. Nach dem Essen versuchten sich fast 30 Schützen beim Hubertus-Pokal, der mit jeweils einem Schuss aus dem Luftgewehr und der Luftpistole gewertet wird. Am Ende setzte sich der Burgheimer Schütze Oliver Rossmann mit 17 Ringen durch. Auf Platz zwei landete der Burgheimer Jugendleiter Vitus Förg mit 15 Ringen, gefolgt vom Burgheimer Thomas Würfl und der Straßer Jungschützin Anna Beltz, die beide auf 14 Ringen kamen.

Danach ging man zum gemütlichen Teil über und – wie es bei den Schützen nun mal üblich ist – es wurde bis in die frühen Morgenstunden zusammengesessen und gefeiert.

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