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Stadttheater

20.04.2015

Etüden über Gefühle

Benjamin Kneser und Joana Tscheinig in „Heute bin ich“ aus der Sparte Junges Theater.
Bild: Ludwig Olah

Amüsante Produktion für Kinder: „Heute bin ich“ in der Werkstattbühne

Wieder einmal eine eigene Stückentwicklung in der Sparte Junges Theater, nicht ganz so pfiffig wie schon gehabt, dennoch sehr amüsant: „Heute bin ich“, frei nach dem beliebten Bilderbuch von Mies van Hout, für alle ab vier Jahren in der Werkstattbühne des Stadttheaters. Dekliniert werden in einer Folge von Miniszenen die alltäglichen Gefühlswelten Freude, Wut, Angst, Neugier etc., Etüden über all das, was große und kleine Menschenherzen bewegt.

Franziska Henschel führt Regie und hat die Bühne als weiß ausgehängten Guckkasten eingerichtet. Für künstlerische Mitarbeit zeichnet Michael Isenburg, für die fantasievollen Kostüme Anna Kleihues. Reizvoll und kindgerecht erweist sich das situationskomische Spiel am Rande des Absurden, mit trickreichen Überraschungseffekten, Tanzeinlagen und Lichtspielereien. Die Darsteller Joana Tscheinig und Benjamin Kneser machen alles bestens. Der Dritte im Bunde, Ardhi Engl, wirkt als Schauspieler, vor allem sprachlich, etwas laienhaft, verdient sich aber Lorbeeren in seinem Hauptberuf als Musiker, hier spezialisiert auf die Tonerzeugung mit ungewöhnlichen Instrumenten wie Schläuchen und Rohren. Bei der Premiere waren vor allem die Kleinen in den ersten Zuschauerreihen bei der Sache mit Kommentaren und Ratschlägen für die Akteure. Am Ende wurde die 45-minütige Aufführung mit viel Beifall bedacht.

Weitere öffentliche Aufführungen in der Werkstattbühne sind am 3. Mai um 16 Uhr und am 16. Mai um 15 Uhr

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