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Fußball
04.10.2021

Eine besondere Auszeichnung für den SC Rohrenfels

Eine „Goldene Raute mit Ähre“ für den SC Rohrenfels: Till Hofmann vom BFV (2. von rechts) übergab die Auszeichnung an Tobias Berger (von links), Stefan Wiedenhöfer und Mathias Lenk.
Foto: Winfried Rein

Der Bayerische Fußballverband ehrt den SC Rohrenfels mit der „Goldenen Raute mit Ähre“. Der Verein stellt Schiedsrichter, setzt auf Jugendarbeit und Kooperation mit den Nachbarn.

Als eine Art Gütesiegel für das Ehrenamt vergibt der Bayerische Fußballverband (BFV) seit 1998 die „Rauten“ an aktive Sportvereine. Die „Goldene Raute mit Ähre“ erhielt jetzt der Sportclub Rohrenfels.

Der BFV-Ehrenamtsbeauftragte für den Fußballkreis Augsburg, Till Hofmann, überbrachte die Auszeichnung zum Heimspiel gegen den SC Ried. „Im Sportheim hängen bereits etliche Auszeichnungen“, stellte der Verbandsvertreter fest, der SC Rohrenfels fördere seit Jahren das Ehrenamt und habe die höherstufige Raute zweifelsohne verdient.

„Man muss am Ball bleiben“, so Till Hofmann, „und das macht der Rohrenfelser Verein.“ Er stelle aktive Mannschaften im Spielbetrieb, leiste sehr gute Nachwuchsarbeit, setze auf Fortbildung, Gesundheit, Prävention und auf gemeinschaftliches Miteinander auch außerhalb des Spielfeldes. Und der SC Rohrenfels stellt Schiedsrichter. Ein Verein ohne Schiedsrichter könne keine Auszeichnung bekommen.

SC Rohrenfels setzt auf die Jugend

Till Hofmann hat bereits etliche „Rauten“ übergeben. Es gebe auch Vereine, die keinen Wert darauf legen, weiß der Funktionär. Das sei schade, denn die Auszeichnungen des Fußballverbandes stärke einen Verein nach innen und biete nach außen eine gute Visitenkarte. Der SC Rohrenfels, schon vor einem Jahrzehnt mit der „Silbernen Raute“ bedacht, nehme die neue Auszeichnung sehr erfreut entgegen, sagte Vereinschef Stefan Wiedenhöfer. Zusammen mit seinem Stellvertreter Tobias Berger und Geschäftsführer Mathias Lenk bedankte er sich beim Bayerischen Fußballverband und allen aktiven Mitgliedern, die die Grundlage für die gute Bewertung gelegt hätten.

Der Sportclub Rohrenfels müsse sich in einem Umkreis von etwa 30 Kilometern die Aktiven mit 50 anderen Vereinen sozusagen teilen. Jugendliche und Kinder stellen mehr als ein Drittel der rund 300 Mitglieder. Von der U7 (G-Junioren) bis zu den A-Junioren schickt der Verein Mannschaften in den Spielbetrieb. Spielgemeinschaften mit dem TSV Ober-/Unterhausen, dem SV Sinning und SV Wagenhofen helfen beim Überbrücken von Lücken.

Für die erste und zweite Mannschaft setzt man vorwiegend auf den eigenen Nachwuchs und auf junge Trainer. Mit einem 4:3 gegen den SC Ried sind am Sonntag neben der „Raute“ drei wichtige Punkte im Ringen um den Verbleib in der Kreisklasse Neuburg eingefahren worden.

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