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Versammlung

20.03.2019

SV Bertoldsheim hat ein neues Ehrenmitglied

Der SVB hat ein neues Ehrenmitglied: Anton Trenkler (Mitte) erhielt vom Vorsitzenden Michael Filbig (rechts) die Ehrenurkunde. Johannes Kelnhofer, der neue Abteilungsleiter der Stockschützen, freut sich mit dem Geehrten.
Bild: Michael Geyer

Anton Trenkler fungierte 27 Jahre lang als Abteilungsleiter der Stockschützen. Nun wurde der „treuen Seele“ eine besondere Auszeichnung zuteil. Sein Nachfolger Johannes Kelnhofer hat nur lobende Worte parat

Zur Hauptversammlung des SV Bertoldsheim konnte Vorsitzender Michael Filbig im Sportheim rund 50 der 390 Mitglieder des Vereins begrüßen. Darunter auch Altbürgermeister Ernst Gebert, Bürgermeister Georg Hirschbeck und den später dazugekommenen Landrat Peter von der Grün.

Im Fokus des Abends stand besonders die Ernennung von Anton Trenkler zum neuen Ehrenmitglied. Filbig betonte, dass es ihn stolz mache, dass er so ein verdientes Mitglied ehren dürfe und umriss die Verdienste des Geehrten: Nachdem am 13. Januar 1989 von Erich Stadlmayr und weiteren 35 Personen eine Stockschützen-Abteilung ins Leben gerufen wurde, suchte der SVB im Mai 1990 nach dem Bau der Stockbahnen einen Abteilungsleiter. Trenkler stellte sich damals zur Verfügung und behielt das Amt bis zum Jahresende 2017.

„In all den Jahren war Anton Trenkler für den SVB ehrenamtlich und mit vollem Einsatz tätig und hat die Anforderungen der SVB-Ehrenordnung weit mehr als nötig erfüllt“, hob Filbig hervor. Trenkler sorgte auch für einen reibungslosen Übergang. „Ich habe nicht gedacht, dass seine Fußstapfen so groß sind“, beschrieb Johannes Kelnhofer seine Erfahrung nach einem Jahr im neuen Amt und würdigte damit ebenfalls die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers. Trenkler gesellt sich mit seiner Ehrenmitgliedschaft zu Konrad Roßkopf, Anton Kugler und Werner Wodstrschil sowie Ehrenvorstand Franz Dürl. Eine Urkunde sollten auch weitere Mitglieder für ihre 25-jährige Vereinstreue erhalten. Da aber nicht alle anwesend waren, wird sie ihnen zugestellt.

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Die Mitgliederzahl von 390 sei im Vergleich zum Vorjahr unverändert, berichtete Filbig. Von Alfons Häckel, einem treuen Mitglied und regelmäßigem Besucher der Heimspiele des SVB, habe man Abschied nehmen müssen. Die Versammlung gedachte seiner in einer Gedenkminute. Filbig erwähnte in seinem Jahresbericht eine ganze Reihe von Aktivitäten, von Altpapiersammlung über Sommerfest, Weinfest, Winterwanderung und viele mehr. Filbig dankte zudem allen, die sich für den Verein in irgendeiner Form einsetzen.

Er erinnerte aber auch daran, dass die tragenden Säulen eines Vereins nicht nur durch die Vorstandschaftsmitglieder gebildet werden könnten. Auch wenn er es offen ließ, ob die Führungsmannschaft noch einmal antrete, sah er es als wünschenswert an, dass sich aus den Reihen der Mitglieder neue Kräfte zur Verfügung stellten. Solche „personellen Zugewinne“ zur Entlastung der aktiven Amtsträger bezeichnete er als „einen richtungsweisenden Aspekt“ für eine weitere Amtsperiode bei den Neuwahlen im Jahre 2020.

Engagement forderte auch Jugendleiter Stefan Margraf: Mit 30 Jugendlichen, die über einen Pass verfügen, stünde die Nachwuchsarbeit eigentlich gut da. Doch sei es schwierig, die Jugendlichen bei der Stange zu halten. Mit eigenen Trainern und engagierten Spielern und Eltern könne der Verein die Jugendarbeit am besten selbst darstellen, betonte er. Als einen großen Erfolg bezeichnete Margraf die Zusammenarbeit mit der Audi-Schanzer-Fußballschule, die auch heuer wieder vom 12. bis 16. August in Bertoldsheim stattfindet.

Senioren-Sportleiter Daniel Schimak hieb in dieselbe Kerbe wie Margraf: Wenn der eigene Nachwuchs fehle, müsse auf externe Spielerzugänge gesetzt werden. Schimak kritisierte die mangelnde Trainingsbereitschaft der Reservespieler, war aber auch mit Blick auf die Saison 2019/2020 zuversichtlich, in der der SVB ein neues Spielertrainergespann verpflichtet hat: Der bisherige Co-Trainer Markus Schiele übernimmt als hauptamtlicher Trainer und wird unterstützt vom neuen Co-Trainer Bernhard Gebhart, welcher vom SV Eggelstetten zum SVB wechselt.

Über ein erfolgreiches Jahr berichtete auch Stockschützen-Abteilungsleiter Johannes Kelnhofer. Gefeiert wurde der souveräne Aufstieg in die B-Klasse. Mit 16 Pokal- und drei Brotzeit-Turnieren sowie Vereinsmeisterschaften im Einzelwettbewerb sowie dem Ortsturnier, hatten die Stockschützen ein volles Jahresprogramm. 86 Trainingseinheiten an 50 Frei- und 36 Dienstagen belegen ihren Eifer. Erich Stadlmayr war mit 83 Trainingseinheiten der Fleißigste.

Kassier Dominik Schimak erstattete einen ausführlichen Kassenbericht, der aufzeigte, dass der SVB trotz großer Anschaffungen und vieler Zahlungsverpflichtungen gut hausgehalten und sogar einen Gewinn von fast 6000 Euro erwirtschaftet hatte. Nach der Entlastung der Vorstandschaft spendete die Versammlung für diesen Erfolg großen Beifall. Lob gab es dafür auch von Bürgermeister Georg Hirschbeck, der dem „ sehr agilen Verein“ für seine Arbeit und seine Integrationsleistung dankte. Besonders die Jugendarbeit verhindere, dass Jugendliche auf die falsche Bahn gerieten, stellte er heraus.

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