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Haushalt

08.02.2018

Alerheim investiert in Gebäude-Umbau

Der Umbau der Gebäude an der Fessenheimer Straße zu einer Gemeindeverwaltung (Mitte), einem Bauhof (links) und einem Feuerwehrgerätehaus (rechts) ist Hauptinvestitionspunkt im diesjährigen Alerheimer Haushalt.
Bild: Jim Benninger

Allein 450000 Euro sind für den Bereich der Feuerwehr vorgesehen. Neue Schulden will die Gemeinde in diesem Jahr nicht machen.

Der neue Alerheimer Haushalt steht. Größter Investitionsposten darin ist der Umbau der Gebäude auf dem von der Gemeinde gekauften Gelände an der Fessenheimer Straße. Bürgermeister Christoph Schmid sagte in der Gemeinderatssitzung: „Aktuell planen wir dort 180000 Euro für den Rathaus-Bereich, 450000 Euro für die Feuerwehr und 20000 Euro für den Bauhof ein.“ Schmid weiter: „Zwar schieben wir das Projekt dann vielleicht ein wenig hinaus, aber aufgrund des nicht vorhandenen Zeitdrucks ist das aus finanzieller Sicht sogar zu befürworten.“ Als letzte große Unbekannte im Haushalt stehe jetzt nur noch die Bekanntgabe der Investitionspauschale für 2018 durch den Freistaat aus. Die sollte spätestens bei der Haushaltsverabschiedung in der kommenden Sitzung bekannt sein, so der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Ries, Moritz Gerstner. „Aktuell kommen wir ohne Neuverschuldung aus und können darauf setzen, dass wir auch bei unseren zwei Darlehen mit auslaufender Zinsbindung danach wesentlich günstigere Konditionen erhalten“, sagte Schmid.

Mit der Höhe der Schlüsselzuweisungen von 415000 Euro liege man zwar etwas über dem in der vergangenen Sitzung vorgestellten Stand, aber noch nicht in einer Höhe, die schon den Ausgleich der fehlenden Summe bedeutet hätte. Daher waren Bürgermeister und Kämmerer noch einmal an den Verwaltungshaushalt und die Investitionsplanung gegangen, um an diesen einige weitere Kürzungen vorzunehmen. „Wenn man bedenkt, dass wir bei der Haushaltsplanung 2017 noch davon ausgegangen waren, dass man heuer über eine halbe Million fremdfinanzieren müsse, hat der diesjährige Haushalt eine erfreuliche Entwicklung genommen“, so Schmid.

Insgesamt rechnet Alerheim heuer mit einem Gesamthaushalt mit rund 4,5 Millionen Euro. Im gekürzten Verwaltungshaushalt sollen es gut 2,7 Millionen an Einnahmen werden, die größte davon wird der Gemeindeanteil aus der Einkommensteuer sein. Dieser soll noch einmal um 140000 Euro auf 910 000 Euro steigen, und die Gewerbesteuer ebenfalls um 120000 Euro auf 450000 Euro. Die höchste Ausgabe wird immer noch die Kreisumlage mit 700000 Euro sein.

Die größte Steigerung erfuhr heuer die Zuführung zum Vermögenshaushalt mit 204000 Euro auf eine knappe halbe Million Euro. Dieser wurde mit insgesamt 1,844 Millionen angesetzt und soll sich unter anderem aus Bauplatzverkäufen der Investitionspauschale und staatlichen Zuschüssen, vor allem aber aus der gesteigerten Zuführungsrate und einer Rücklagenentnahme von 727000 Euro finanzieren.

Die größten Investitionen sind neben dem Umbau der Gemeindegebäude an der Fessenheimer Straße zudem auch die Erschließungen des Baugebietes Westlich der Schule II mit 360000 Euro für die Straße und 310000 Euro für die Kanalisation. Dazu sei noch der Abschluss der Bühler Dorferneuerung mit je 85000 Euro für Schwalbmühle und Gehwege sowie Darlehenstilgungen mit 58700 Euro zu finanzieren, so der Kämmerer.

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