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Nördlingen/Schwörsheim

19.11.2020

Doppeltes Jubiläum: Ehepaare aus dem Ries sind seit 60 Jahren verheiratet

Bild: Archivrepro: Petra Zwickel-Martin (links), Gerhard Beck

Plus Am 19. November 1960 geben sich im Ries zwei Paare das Ja-Wort. 60 Jahre später sind sie immer noch verheiratet und feiern Diamant-Hochzeit. Auch Schicksalsschläge taten der Liebe keinen Abbruch.

Am 19. November 1960 haben Karl Beck und Emma, geborene Rummel, geheiratet. Nach der Trauung in der evangelischen St. Leonhardskirche in Schwörsheim fand die Hochzeitsfeier bei der Verwandtschaft im Gasthaus Hertle („beim Schlamper“) statt. Emma stammte aus Hainsfarth und packte bereits vor der Hochzeit beim Neubau des gemeinsamen Wohnhauses in Schwörsheim mit an. Auch in der Landwirtschaft „beim Moar“, die in den 1970er Jahren ausgebaut wurde, waren die Arbeitskräfte gefragt. Das Ehepaar hat vier Kinder.

Besonders tragisch war der Tod des Sohnes Martin 1982 nach einem Autounfall. Im Jahr 1992 errichtete der Sohn Karl mit seiner Frau Irene Schwab ein neues Wohnhaus mit Altsitzwohnung für die Eltern. 1998 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben; die Landwirtschaft wird heute „von den Jungen“ mit Kartoffelvermarktung im Nebenerwerb weitergeführt. Das Jubelpaar hat im Laufe der Jahrzehnte manche Krankheit und Operation überstanden. Emma und Karl sind inzwischen 84 Jahre alt und dankbar, dass sie sich noch selbst versorgen können. Im Dorf und in der Kirchengemeinde sind die beiden fest verwurzelt. Mit ihnen freuen sich über das Diamantene Jubiläum die drei Kinder mit ihren Partnern, den sieben Enkelkindern und den drei Urenkeln.

Eine weitere Diamant-Hochzeit

Am 19. November 1960 haben Josefa Hach aus Herblingen und Franz Zwickel aus Hochaltingen in der Wallfahrtskirche in Wemding den Bund fürs Leben geschlossen. Sie fanden in Nördlingen ihre Heimat. Heute feiern sie ihre Diamantene Hochzeit. Dazu gratulieren neben den beiden Töchtern und den Schwiegersöhnen vier Enkelkinder mit Partner und vier Urenkel. In seinem Erstberuf lernte Franz Zwickel das Schneiderhandwerk im Betrieb seines Vaters. Josefa Zwickel blieb nach der Geburt des ersten Kindes zu Hause, um sich ganz der Familie zu widmen. Später trug sie selbstverständlich auch finanziell zum Familieneinkommen bei.

Die beiden konnten sich so ihren Traum vom eigenen Haus erfüllen. Mit großer Freude unterstützten sie in ihrer Freizeit die Pfarrei St. Salvator, das Rote Kreuz und die Kolpingsfamilie tatkräftig und sind bis heute mit den Mitgliedern verbunden. Wichtig ist den beiden die Wertschätzung der Natur, der gemeinsame Glaube an die Liebe Gottes und die Verbundenheit der Familie. Jetzt hofft das Paar darauf, den Lebensabend noch lange gemeinsam verleben zu können und freut sich auf Treffen mit Familie und langjährigen Bekannten und Freunden. RN

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