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Basketball-Bundesliga

31.01.2020

Heimsieg gegen TK Hannover: Angels siegen in ihrem Wohnzimmer

Eine überragende Teamleistung führte zu einem tollen 82:59-Heimsieg der Xcyde Angels, der weiterhin den dritten Platz in der Tabelle sichert. Obwohl das Spiel auf den Freitagabend verlegt worden war, waren 550 Zuschauer gekommen.
Bild: Jochen Aumann

Plus Xcyde Angels gewinnen am Freitagabend deutlich gegen TK Hannover und stabilisieren dritten Tabellenplatz. Bei den Niedersachsen fällt eine Ex-Nördlingerin auf.

Das Topspiel des Wochenendes hat bereits am Freitagabend stattgefunden. Alle Augen des Damen-Basketballs waren demnach nach Nördlingen gerichtet, wo der Tabellendritte, die Xcyde Angels, den Fünften TK Hannover empfing. Mit ihrem Heimsieg setzte die Truppe von Coach Ajtony Imreh ein Ausrufezeichen und schuf erst einmal deutlichen Abstand zwischen sich und den Niedersachsen.

Die Rieserinnen liegen nach dem 82:59-Sieg weiterhin auf Platz drei der 1. Bundesliga mit nunmehr zwei Siegen Vorsprung vor den Turnschwestern und dazu noch mit dem besseren direkten Vergleich. Zumindest für zwei Tage hat man punktemäßig auch zum Zweitplatzierten Wasserburg aufgeschlossen.

550 Zuschauer waren in die Hermann-Keßler-Halle gekommen

Am ungewohnten Freitagabend hatten erfreuliche 550 Zuschauer den Weg in die Hermann-Keßler-Halle gefunden. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen, bekamen sie doch ein echt sehenswertes Basketballspiel präsentiert. Coach Imreh hatte seine Gegner ebenso gut studiert wie sein Pendant auf Hannovers Seite Gallova. Entsprechend eingestellt aufeinander agierten beide Teams, entsprechend eng gestaltete sich auch der Score. Immerhin gelang es den Angels mit 21:17 einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten.

Heimsieg gegen TK Hannover: Angels siegen in ihrem Wohnzimmer

Angesichts des zu erwartenden Abnutzungskampfs hatte Coach Imreh es auch bereits im ersten Viertel hinbekommen, neun Spielerinnen einzusetzen und seinen tragenden Figuren Pausen zu geben. Solange das Match sich im Set-Play, also im Fünf-gegen-Fünf-Modus bewegte, egalisierten sich die beiden Teams weitgehend.

Die Nördlinger konnten immer dann brillieren, wenn sie es schafften, das Spiel zu beschleunigen und Überzahl-Situationen zu kreieren. Daraus resultierten dann relativ einfache Körbe oder gar ein freier Dreier wie der von Julia Förner zur 34:24-Führung. Zweistellig zu führen impfte den Angels sichtlich Selbstvertrauen ein, sodass auch Dinge gelangen, die sonst eher mal schiefgehen. Der Halbzeitstand von 41:28 sah immerhin schon deutlicher aus, als man dies auf Rieser Seite erwartet hatte.

Das dritte Viertel bestritt Coach Imreh weitgehend ohne seinen US-Pointguard Vorpahl und beließ sie aufgrund ihrer drei Fouls auf der Bank. Der Spielstand gab ihm auch keinen Grund zu einer eventuell riskanten Einwechslung. Darüber hinaus wurde sie von der jungen Julia Förner hervorragend vertreten. Sie hielt nicht nur den offensiven Faden im Griff, sondern punktete sogar selber, wenn es sich anbot.

Sami Hill bot die spektakulären Situationen

Die ganz spektakulären Situationen blieben aber Canada-Girl Sami Hill vorbehalten, vor allem wenn sie nach eigenem Steal mit irrem Tempo auf den gegnerischen Korb zustürmte und mit all ihrer Athletik abschloss.

Angesichts der Nördlinger Überlegenheit gestaltete sich der letzte Abschnitt eher wie ein Schaulaufen. Meynadier und Vorpahl ließen ihren Spielwitz aufblitzen und Luisa Geiselsöder demonstrierte ihr Ausnahmestellung unter den Körben. Bei Hannover leistete eigentlich nur die Ex-Nördlingerin Tarasava echten Widerstand. Der Endstand von 82:59 spricht eine deutliche Sprache und ist auch in dieser Höhe voll gerechtfertigt.

Gegen Hannover spielten: Leslie Vorpahl (11), Danielle McCray (10), Magaly Meynadier (8), Julia Förner (8), Samantha Hill (18), Luisa Geiselsöder (25), Amenze Obanor, Stephanie Sachnovski , Laura Geiselsöder (2) und Heta Äijänen.

Bei Hannover fielen auf: Tarasava (23), Gardner (10), Pullins (10)

Die Bildergalerie zum Spiel:

Heimsieg gegen TK Hannover: Angels siegen in ihrem Wohnzimmer
74 Bilder
Glanzvollen Angels gelingt die Revanche gegen Hannover
Bild: Jochen Aumann

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