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Veranstaltung

27.04.2015

Kinderfest mit Zeitungsente Paula Print

Zeitungsente Paula Print besuchte das Internationale Kinderfest und war für die Kleinsten einer der Höhepunkte.
Bild: Inka Möwes

Am Samstag fand das Inki-Fest statt. Was man dort alles erleben konnte

Inzwischen ist das Inki-Fest schon fast Tradition in Nördlingen. Seit inzwischen 23 Jahren freuen sich die Kleinsten auf das Spektakel. Vergangenen Samstag war es dann wieder so weit: Auf dem Marktplatz wurden allerlei verschiedene Stände aufgebaut.

Ein Höhepunkt des Festes war der Besuch der Zeitungsente Paula Print. „Kann die denn überhaupt etwas sehen?“, wunderte sich die 6-jährige Anna-Lena. Lavinia findet Paula dagegen „echt lustig“. Immer von Kindern begleitet, watschelte die Zeitungsente über das Festgelände, verbreitete gute Laune und verschenkte sogar ab und an eine kleine Süßigkeit. Zusammen mit ihr konnte man zu der Musik der Band Wolfgang Hammer tanzen oder gemeinsam die verschiedenen Spielstationen meistern.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Auftritte der verschiedenen Tanzgruppen am Nachmittag. Eine Kinder- und Erwachsenengruppe von Jack Brasil führten Samba und Zumba vor, die New-Style-Dancers zeigten akrobatische Tänze und Drum’s alive Kids faszinierte mit rhythmischen Einlagen.

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Zusätzlich gab es ein Kinderkarussell, Kinderschminken, verschiedene Essensstände, eine Eisenbahn und eine Spielestraße mit insgesamt zehn Stationen. Darunter befand sich unter anderem ein Glücksrad, eine Inki-Schnecke und eine Kinderkegelbahn, welche der Verein selbst gebaut hat. Vor allem die Kegelbahn war bei den Kindern beliebt. Jedes absolvierte Spiel wurde dann von einer Spiel-Karte gestrichen. Die ausgespielte Karte konnten die Kinder im Anschluss abgeben und so tolle Sachpreise gewinnen. Unter den ersten 100 Kindern, die die Spielestraße meisterten, wurden Rucksäcke verlost.

Der Ursprung des Kinderfestes war eine Lichterkette gegen Ausländerfeindlichkeit, erklärt Martin Sauset, Vorsitzender des Inki-Vereins. Daraus entstand schließlich das „Inki“ – das Internationale Kinderfest. Im Vordergrund stünde vor allem das gemeinsame Spaß haben von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Mit dem gesammelten Erlös unterstützt der Verein sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Familien mit schwierigem sozialem Hintergrund oder aus Migrantenfamilien. Zum Beispiel unterstützt der Verein Deutschkurse in Kindergärten. Das Inki-Fest sei wirklich toll, sagt eine Mutter. Nicht nur, dass es den Kindern Spaß mache, es sei schön, dass man dadurch auch eine positive Sache unterstützen könne.

Inzwischen findet das Inki-Fest nur noch alle zwei Jahre statt. „Das Kinderfest ist eben kein Kinderspiel“, sagt Sauset. Denn es benötige sehr viel Organisation. Außerdem würden dem Verein die jungen Mitarbeiter fehlen. Um so mehr freue er sich über alle freiwilligen Helfer. Und wenn am Schluss dann alles klappt, sei das schon Belohnung genug.

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