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Musik

18.11.2019

Löp’Singers: Besondere Gäste für das Jubiläum

Die Löp’Singers feierten mit einem Konzert ihr 20-jähriges Bestehen.
Foto: Edith Sandmeyer

Eine Münchner A-Cappella-Gruppe feiert mit dem Löpsinger Chor

20 Jahre sind für einen „jungen“ Rock-Pop-Chor schon ein respektables Alter. Deswegen hatten sich die Löp’Singers dieses Jahr zu ihrem Jubiläumskonzert auch besondere Gäste eingeladen. Mit Spannung wurde die Gruppe „aMuSing“ aus München erwartet.

Im ersten Teil des Abends sangen die Löp’Singers weitgehend ohne Instrumentalbegleitung und zeigten so ihre ganze Bandbreite im „A-cappella-Modus“. Die beiden Gute-Laune-Nummern „Drück die 1“ (von Annett Louisan) und „So soll es bleiben“ (Ich + Ich) aus der Kategorie „Deutsch-Pop“ waren für die 40 Sänger vor allem rhythmisch eine Herausforderung, sodass Chorleiter Christoph Keßler alle Hände voll zu tun hatte. Nach eher ruhigen und gefühlvollen Klängen in „Fix you“ (Coldplay) mit Solist Bernd Seitz folgte dann das allseits bekannte „Caravan of Love“ (The Housemartins) mit der Solistin Susanne Niederlöhner am Mikrofon, was manchen im Publikum schon zum Mitsingen und „Mitschnipsen“ animierte.

Unter großem Applaus machten die Löp’Singers dann die Bühne frei für die Jubiläumsgäste aus München. Diese zeigten eindrucksvoll, wozu sie allein mit ihren Stimmen in der Lage sind. Mit selbst verfassten, meist amüsanten Texten und teils eigenen Melodien zogen sie das Publikum schnell in ihren Bann. Nach dem passenden Auftakt „Bona Sera“ ging es im zweiten Stück um einen Mann mit einer seltsamen Neigung „Ich will doch nur spül’n“ (frei nach Annett Louisans „Das Spiel“).

Mit beeindruckender Bassstimme wurde das Lied „a cappella“ (frei nach Rihannas „Umbrella“) angestimmt und bei dem Lied „Alle hamms, bloß i ned“ konnte man lernen, dass es manchmal auch besser ist, etwas nicht zu haben. Beim „Konjunktur-Cha-Cha-Cha“, einem Hit aus den 50er Jahren, überzeugten die sechs Sänger von „aMuSing“ mit einer ausgefeilten Choreographie. Aber auch ernstere und gefühlvolle Lieder, wie zum Beispiel „Regen“ und „Reality cuts like a knife“ wurden angestimmt und die Gruppe zeigte eindrucksvoll ihr Stimmvermögen und ihre Vielfalt.

Bevor es in die Pause ging, testete die Moderatorin Bärbel Schabert den „Begeisterungsgrad“ in der voll besetzten Halle. Dies endete damit, dass das ganze Publikum stehend das Lied „Lollipop“ (1999 das erste Lied der Löp’Singers) anstimmte.

Im zweiten Teil der Löp’Singers kam die Band als schwungvolle Begleitung dazu, verstärkt noch durch eine Bläsergruppe. So wurde die Stimmung gleich mit dem Hit „Happy“ (Pharrell Williams) aufgenommen und das Publikum zum Mitklatschen animiert. Das Medley „Forever Motown“ war das vermutlich schwerste Stück für den Chor, mussten doch sieben verschiedene Lieder ohne Pause durchgesungen werden, inklusive entsprechender Tonart- und Tempowechsel. Es folgte „Smooth“ (Santana), welches stilecht im Latin-Rock mit Band und Bläsern dargeboten wurde.

Zum Abschluss kamen die Sänger von „aMuSing“ noch mal auf die Bühne und sangen zusammen mit den Löp’Singers und Band „Eternal Flame“ (Bangles) und als letzten Höhepunkt „Africa“ (Toto). Das Publikum war restlos begeistert und belohnte die Sänger und Musiker mit viel Applaus. (pm)

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