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24.08.2009

Mahnmal der großen Schlacht

Nördlingen Wer heute über den Albuch wandert, der findet dort nicht nur die Otto-Rehlen-Hütte, sondern auch den Gedenkstein an die Schlacht bei Nördlingen am 5. und 6. September 1634. Die an der gusseisernen Platte angebrachten Initialen "VVN" erinnern an den Verschönerungsverein Nördlingen als den Initiator und Auftraggeber dieses Monuments. Nach ersten Beratungen im Jahre 1892 und weiteren Besprechungen in Vorstandschaft und Generalversammlung in den Jahren 1894 und 1895 beschloss die Vorstandschaft des Verschönerungsvereins Nördlingen am 14. Oktober 1895 einstimmig, die Errichtung eines Denksteins auf dem Albuch dem Maurermeister Mathäus Lang in Schmähingen zu übertragen. Der Plan für dieses Monument wurde von Maurermeister G. Schurrer erstellt.

In der Vorstandssitzung vom 19. März 1896 bot Hofrat Christian Meyer an, eine Inschrift für die gusseiserne Tafel am Denkstein zu entwerfen und sich auch an den Kosten zu beteiligen. Er formulierte folgende, heute noch sichtbare Inschrift: "Auf dieser Höhe ward am 6. September 1634 die denkwürdige und folgenreiche Schlacht bei Nördlingen entschieden. V.V.N." Am 27. März 1896 begann man mit den Arbeiten am Gedenkstein.

Am 14. April 1896 war das damals noch von der Nördlinger Marienhöhe aus sichtbare Monument vollendet. Am 30. Mai 1896 schreibt die Vorstandschaft des V.V.N. an das kgl. Bezirksamt und formuliert darin die Bitte, diesen Gedenkstein unter behördlichen Schutz zu nehmen und den benachbarten Gemeinden diesbezügliche Weisung zugehen zu lassen.

Noch im August 2009 wird aus Anlass des Gedenkjahres "375 Jahre Schlacht bei Nördlingen" eine Nachbildung des bekannten Kupferstichs von Matthäus Merian aus dem Jahre 1639 über die Schlacht bei Nördlingen an dem erst jüngst restaurierten Obelisken angebracht werden, sodass sich der Besucher ein recht anschauliches Bild von der Belagerung der Stadt Nördlingen und dem Schlachtgeschehen machen kann.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die heute noch in unmittelbarer Nähe zum Gedenkstein stehenden drei Lindenbäume nur zwei Jahre jünger sind als dieser: Sie wurden im Jahre 1898 gepflanzt.

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