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Verkehr

18.01.2019

Messstation am Oettinger Krankenhaus füllt die Kassen

Bild: Patrick Seeger/dpa

In Oettingen wird das Ergebnis der Verkehrsüberwachung bekannt gegeben

Die Umstellung auf Tempo 30 am Oettinger Krankenhaus hat in der Vergangenheit für viel Ärger unter Autofahrern gesorgt. Da war durchaus die Rede von Schikane, das Wort Schilderwald ist oft gefallen, weil es keine einheitliche Regelung von Ehingen kommend bis zum Kreisverkehr gibt.

Das Ergebnis der Oettinger Verkehrsüberwachung hat nun Zahlen hervorgebracht, die belegen, dass viele Verkehrsteilnehmer sich dort nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten haben und zur Kasse gebeten wurden. Die Abrechnung, die Oettingens Kämmerin Birgit Mayer in der jüngsten Finanzausschusssitzung vorgestellt hat, zeige „etliche 100 Fälle mehr durch die neue Messstelle am Krankenhaus“. Aus dem fließenden Verkehr verzeichnet die Stadt in der Verkehrsüberwachung einen Überschuss von rund 9640 Euro. Im ruhenden Verkehr – dieser beinhaltet beispielsweise alle Parksünder – hat sich ein Minus von rund 4000 Euro ergeben. Die Ausgaben betreffen vor allem den Verwaltungsaufwand und das Personal. Die Stadt beauftragt eine Firma mit der Verkehrsüberwachung.

In der Sitzung wurde auch das Abrechnungsergebnis des Violinfestivals bekannt gegeben. Auf der Einnahmenseite stehen knapp 40000 Euro, die unter anderem durch Teilnahmegebühren, Eintrittsgelder und Spenden entstanden. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von fast 45000 Euro. Einen großen Beitrag davon machten Kosten für Übernachtungsmöglichkeiten und die Dozenten aus. Meyer sagte, dass vom Sonderkonto des Violinfestivals somit 6300 Euro entommen werden und somit noch rund 3900 Euro auf diesem Konto übrig seien.

Als letzten Punkt hat der Finanzausschuss am Dienstag ein Wertgutachten für das Grundstück der Sozialwohnungen in der Straße Am Weißen Kreuz in Auftrag gegeben. Dies sei nötig, da im Förderverfahren das Grundstück bewertet werden müsse. (vmö)

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