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22.07.2010

Neues Domizil für die Pfäfflinger Wehr

Pfäfflingen Ein neues Domizil für die Pfäfflinger Feuerwehr ist dringend nötig und der Wunsch dazu besteht schon seit 2001 noch unter dem früheren Kommandanten Fritz Wagner. Das betonten Nördlingens OB Hermann Faul und FFW-Vorstand Wilfried Bissinger beim Spatenstich für ein neues Feuerwehrhaus in dem Nördlinger Stadtteil. Dazu waren Bewohner, Stadträte, Ortssprecher und Verwaltungsangestellte an den Dorfrand in Richtung Sportplatz gekommen.

Das bestehende alte Gebäude war für die aktuellen Aufgaben schon länger zu klein geworden. Das gelte für die Fahrzeughalle genauso wie Schulungsraum und Werkstatt, zudem fehlten Sanitäranlagen. Darum habe sich eine Erweiterung auch als nicht sinnvoll erwiesen, so der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. Verzögerungen für den Neubau hätten sich durch die Fertigstellung des örtlichen Schützenheims ergeben, denn manche der fleißigen Helfer seien in beiden Vereinen aktiv. Gut sei in diesem Zusammenhang, dass in der Zwischenzeit auch der Zuschuss für Stellplätze erhöht worden sei, so Faul.

Der neue Standort habe sich durch seine verkehrsmäßig günstige Lage im örtlichen Gewerbegebiet, in Richtung Dürrenzimmern angeboten. Das Raumprogramm wurde von der Pfäfflinger Wehr unter Kommandant Thomas Bachmann erarbeitet und mit Nördlingens Stadtbrandmeister Lutz abgestimmt. Es beinhaltet zwei Fahrzeugstellplätze, einen Schulungsraum, eine Werkstatt, ein Büro und erforderliche Nebenräume, insgesamt 220 Quadratmeter. Die Außenanlagen umfassen die Zufahrt sowie 18 Stellplätze.

Feuerwehr und Stadt je zur Hälfte

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Die Investitionskosten belaufen sich auf 414 000 Euro, wovon vonseiten des Feuerwehrvereins Eigenleistungen in Höhe von mehr als 200 000 Euro erbracht werden sollen. Die Stadt finanziert die andere Hälfte, wovon 93 000 Euro gefördert werden.

Abschließend stellte der OB die Frage: "Kann sich die Stadt in sparsamen Zeiten wie diesen eine solche Investition überhaupt leisten?" Aus Gründen der Sicherheit und für die Rettung von Menschen in Not beantworte sie sich aber von selbst, sagte Faul.

Etliche Arbeiten bereits vergeben

Vergeben wurden bereits Arbeiten in Höhe von insgesamt rund 64 000 Euro unter anderem an die Firmen Heuchel für Baustofflieferungen, Wundel für Facharbeiter und Baugeräte, Imtech für Elektromaterial und Taglieber für den Dachstuhl. Noch ausstehen würden in den nächsten Wochen die Vergaben für Heizung, Sanitär, Spengler und Fenster.

Die gesamte Baumaßnahme mit Satteldach möchte man bis zum Jahr 2011 abschließen.

Bei uns im Internet: Weitere Bilder unter rieser-nachrichten.de

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