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28.11.2017

PWG will OB-Kandidaten stellen

Auch das Hallenbad Thema bei Versammlung

Die PWG will 2020 einen geeigneten Bewerber bei der Oberbürgermeisterwahl ins Rennen schicken. Das sei die eindeutige Meinung auf einer Mitgliederversammlung der Gruppierung gewesen, so eine Pressemitteilung – insbesondere auch unter dem Aspekt, dass dieses Amt möglichst wenig parteipolitischer Einflussnahme unterliegen sollte. Vorsitzender Johannes Ziegelmeir begrüßte zu Beginn der Versammlung zahlreiche Mitglieder in der Blauen Glocke. Zunächst wurde auf die umfangreichen Aktivitäten der Gruppierung im vergangenen Jahr zurückgeblickt. Betriebsbesichtigungen, Ortstermine und Informationsveranstaltungen standen neben der ein oder anderen geselligen Veranstaltung auf dem Programm.

Im Bericht aus der Stadtratsarbeit wurde noch einmal ein Schwerpunkt auf die Themen Entwicklung des Schulstandortes und Fortschreibung des Einzelhandelsgutachtens aus Sicht der Mandatsträger gelegt. Insbesondere auf Initiative der PWG, so die Pressemitteilung, sei nach zunächst ablehnender Entscheidung erreicht worden, dass eine Erweiterung der Mittelschule in Angriff genommen wird. Auch die Nichterhöhung der Freibadgebühren sei den parteifreien Stadträten ein wichtiges Anliegen gewesen.

Aus der Kreistagsarbeit konnte Helmut Beyschlag berichten, dass der Landkreis aufgrund seiner vorausschauenden Haushaltspolitik nun schuldenfrei ist – ein Ziel, das die Mandatsträger der PWG stets unterstützt hätten. Gleichwohl stemme der Kreis ein hohes Volumen an Investitionen in Bildung und Gesundheit und auch im sozialen Bereich. Impulse aus den Reihen der Mitglieder griff in der Folge Oberbürgermeister Faul auf, indem er unter anderem bekräftigte, dass sich die Stadt Nördlingen noch in seiner Amtszeit mit dem Thema Hallenbad beschäftigen und bereits für das Jahr 2018 Planungskosten budgetieren werde.

Aus der aktuellen politischen Diskussion kam die Anbindung des Heuwegs an die B25 zur Sprache. Unabhängig von der Straßenausbaumaßnahme zwischen Nördlingen und Möttingen vertraten die Mitglieder der PWG Nördlingen nahezu unisono die Meinung, dass bei der aktuell vom staatlichen Bauamt geplanten Lösung der exorbitante Landverbrauch bei der Anbindung in keiner Relation zu einem erkennbaren Mehrwert stehe.

Beim Thema Kommunalwahl 2020 bestand Einigkeit darüber, dass man wieder mit einer Gruppe unabhängiger, politisch interessierter Bürger aus allen Bevölkerungsschichten eine schlagkräftige Liste aufstellen werde, wenngleich die zu erwartende Aufstockung des Stadtrates auf 30 Mitglieder eine große Herausforderung darstelle, so die Pressemitteilung. (pm)

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