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28.07.2010

Weiterentwicklung heißt Ade sagen

Nördlingen Am Montag nahmen 49 überwiegend weibliche Praktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen ihre Zeugnisse entgegen. Im Pfarrzentrum St. Salvator zu Nördlingen würdigten Schulleitung und Lehrerschaft in einer Abschlussfeier das engagierte Lernen und Arbeiten der Absolventen.

Alle 34 Absolventen der Kinderpflegeausbildung erreichten das Ausbildungsziel. Auch die 15 Seiteneinsteiger, die nur ein Jahr das SPS II besucht hatten, konnten das Schuljahr erfolgreich abschließen. Besonders geehrt wurden Annegret Oswald als beste Absolventin der Kinderpflegeausbildung mit einem Notenschnitt von 1,33 und Larissa Wenderlein als weitere Absolventin mit einem Einserschnitt von 1,44. Daneben erfuhr Christian Borchers-Pawletta als bester Seiteneinsteiger mit einem Notenschnitt von 1,1 eine besondere Würdigung.

Im Traum befreit von der bösen Erinnerung, die ihn zur Flucht trieb, baut Jakob der Begegnung mit Gott ein Steinmal. Ein guter Tausch: die Last schlechter Erfahrungen ablegen und mit Gottes Segen die nächsten Schritte wagen. So wächst im Bodenbild der Steinhaufen um Steine der Erinnerung, während die ErzieherpraktikantInnen einander mit zu einem franziskanischen Tau gestalteten Segenswünschen für den weiteren Weg stark machten.

Neben der von Brigitte Auer gestalteten Meditation fand eine Stadtführung statt.

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Zeit haben zum Feiern und Träumen

Mit dem Lied "I will celebrate" eröffnet der Chor der Fachakademie unter Leitung von Susanne Gatz die abschließende Feier. Dass sich diese Ankündigung erfüllt, dazu trugen Schüler der ersten Klassen mit ihren Musikdarbietungen in besonderer Weise bei: Mit Chor, Geige, Gitarre, Blockflöte und Percussion bietet sich das breite Spektrum des musikalischen Schaffens an der Fachakademie dar. Wertschätzung und gute Wünsche wurden stellvertretend für die Lehrerschaft von Elke Denk, Birgit Wurch und Karl-Werner Stehmann den Praktikanten zugesagt. Aus dem Herzen sprach ihnen nach Wochen des anstrengenden Lernens sicher der zitierte Wunsch von Elke Denk: "Ich wünsch dir Zeit, zu dir selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden." "Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen." Mit den Worten von Theodor Fontane beschloss Sigrid Christeiner, die Schulleiterin der Fachakademie, ihre Rede an die Absolventen. Abschiednehmen bedeute immer auch einen Neubeginn, das Freisein, neue Wege zu beschreiten. Sich weiterentwickeln könne nur, wer Abschied nehme. (pm)

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