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Musik

05.12.2018

„Wünsch Dir was“ der Register

Beim Jahreskonzert des Musikvereins Riesbürg durften sich die Register Stücke aussuchen.
Bild: Scheidle

Bei seinem Jahreskonzert hat der Musikverein Riesbürg die Wünsche seiner Musiker zu Gehör gebracht. Die Jugendkapelle trat auf

Die Römerhalle in Utzmemmingen war voll, so voll, dass noch weitere Tische und Stühle aufgebaut werden mussten. Der Musikverein Riesbürg hatte zum Jahreskonzert geladen. „Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und wenn möglich, einige vernünftige Worte miteinander sprechen.“ Mit diesem Satz von Johann Wolfgang Goethe begrüßte Robert Minder, Vorsitzender des Musikvereins Riesbürg, die Gäste. Was früher einem bestimmten Thema galt, war in diesem Jahr das Wunschkonzert der verschiedenen Register. Robert Minder und seine Frau Birgit, Dirigentin der Stammkapelle, hatten sämtliche Programme seit dem Jahr 1986 hervorgekramt und jedes Register durfte sich daraus ein Stück aussuchen.

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Den Start machte das Stück „Salmonia“, das 2014 aufgeführt wurde und von den Posaunen ausgesucht wurde. Beim Stück der Klarinetten – „Pirates of the Caribbean“ – bebte bereits der Hallenboden. „Adventure“, von den Querflöten gewünscht, überzeugte als Abenteuerspielplatz der Musiker. Das „Best of Phil Collins“ war sehr blechastig ausgelegt, wodurch die Melodien noch weiter in den Fokus gerückt wurden. Ausgesucht wurde das Stück von den Tenor- und Baritonbläsern.

Nach der Pause hörten die Besucher „La Storia“, das wie ein fiktiver Film für Kopfkino sorgte. Bei „ABBA Revival“ blieb der Zauber der schwedischen Gruppe sehr gut erhalten. „Choral and Rock-Out“ ist ein imposantes Werk, welches von den Tuba-Spielern ausgesucht wurde. „PUR in concert“ hieß das letzte Stück, welches ein Medley der deutschen Gruppe zu bieten hatte. Die erste Zugabe durfte dann Dirigentin Birgit Minder aussuchen. Die Blasmusik-Pop-Ballade „My dream“ passte gut in die vorweihnachtliche Zeit. Wie es sich gehört, wurde zur zweiten Zugabe eine Polka gespielt. „Böhmisches Europa“ sollte an die Reise des Musikvereins in die Partnerstadt Evres erinnern.

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Noch etwas anderes war bei diesem Konzert neu: Die Jugendkapelle war nicht das Vorprogramm wie in den vergangenen Jahren, sondern durfte zwischen den beiden Hälften der Stammkapelle unter der Leitung von Lisa Wenig und Pia Geiger ihr Können zeigen.

Doch nicht nur Musik wurde geboten. Der stellvertretende Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes war in der Römerhalle zu Besuch. Er lobte die Arbeit der Jugendkapelle mit einer Frauenquote von mehr als 50 Prozent. „Eine Kapelle ohne Mädchen ist wie ein Himmel ohne Sterne“, philosophierte er. Er hatte einige Auszeichnungen mitgebracht, welche er den Musikern anheftete.

Bestandene Prüfung D2: Heike Schied (Querflöte); Julia Förstner (Trompete); Sarah Ebert (Klarinette); zehn Jahre aktive Mitgliedschaft: Stefanie Thum (Klarinette); Sonja Steinbach (Klarinette); Julia Förstner (Trompete); Matthias Brand (Trompete); 15 Jahre Mitgliedschaft: Katja Feldmeyer (Klarinette); Lena Götz (Querflöte); Lena Neumeyer (Querflöte); Diana Singer (Klarinette); Ann-Kathrin Junker (Klarinette); Theresa Minder (Flügelhorn); Alexander Boos (Flügelhorn); Christoph Boos (Tenorhorn); Patrick Rieß (Schlagwerk). Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Andrea Neubauer (Flügelhorn) und Benjamin Kohler (Flügelhorn) geehrt.

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