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Deutschland sucht den Superstar
10.06.2009

Daniel hat Angst, eine Eintagsfliege zu werden

RTL-«Superstar» Daniel will erstmal solo bleiben
Foto: DPA

Kurz bevor sein erstes Album in die Läden kommt, spricht der neue Superstar Daniel Schuhmacher über sein Verhältnis zu Dieter Bohlen, den Starrummel und seine Ängste.

Halle (AZ). Eine Woche hat RTL-"Superstar" Daniel Schuhmacher mit Dieter Bohlen im Studio getüftelt. Nun ist sein erstes Album fertig, einen Monat nach seinem Gewinn bei der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS).

"Ich bin gespannt, wie es draußen ankommt. Das ist wie ein kleines Vogel-Baby, das man aus dem Nest schubst", sagte der 22-Jährige in einem Interview den dpa- Nachrichten für Kinder und anderen Medien. Am 19. Juni kommt die Platte mit dem simplen Titel "The Album" auf den Markt, zuvor tourt er durch Deutschland. Schuhmachers nächster Auftritt ist an diesem Donnerstag in seinem Heimatort Pfullendorf, wo er neben seinen DSDS- Konkurrenten Sarah Kreuz und Dominik Büchele auf der Bühne steht.

Wie ist das, plötzlich ein Star zu sein?

Daniel Schuhmacher: "Während der Show dachte man immer: Ok, cool, es rufen Leute für einen an. Aber als ich dann die 5000 Menschen bei meinem Heimatkonzert gesehen hab', da hatte ich erstmal ein Bild vor Augen: Wie viele das sind! Wenn ich jetzt die Straße entlanggehe und Leute mich ansprechen, denke ich manchmal: Hä, habe ich vielleicht etwas im Gesicht? Dann vergesse ich, dass ich jetzt bekannt bin."

Wie würdest du deine Beziehung zu Dieter Bohlen beschreiben?

Daniel Schuhmacher: "Das Verhältnis ist auf jeden Fall sehr nett. (...) Er gibt mir Ratschläge, dass das mit meiner Karriere in die richtige Richtung geht."

Von manchen DSDS-Gewinnern hört man kaum mehr was. Fürchtest du dich davor, nur kurz berühmt zu sein?

Daniel Schuhmacher: "Da ist schon so ein bisschen Angst da, dass man nach einem Album wieder weg sein könnte. Aber ich kann ja nichts anderes machen, als hart zu arbeiten. Und es kommt natürlich auch etwas aufs Glück an. Ich nehme mir ein bisschen den Mark Medlock als Vorbild: Der hat sein eigenes Ding gemacht. Der ist noch da."

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