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Geldschnipsel-Fall
05.11.2015

Geldschnipsel in Darmstadt: Schwierige Puzzlearbeit bei Bundesbank

Zerschnittene und zerrissene Geldscheine im Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt. Die Schnipsel waren seit Ende August an 23 Stellen in Darmstadt entdeckt worden.
Foto: Polizeipräsidium Südhessen (dpa)

Ein rätselhafter Fall: In Darmstadt sind seit August immer wieder Geldschnipsel aufgetaucht. Woher die Teile von 50-, 100- und 500-Euroscheinen stammen, ist bislang ungeklärt.

Erstmals waren die Geldschnipsel im August in Darmstadt aufgetaucht. Dann wurden an immer mehr Stellen in der Stadt Teile von 50-, 100- und 500-Euroscheinen entdeckt. Die Polizei spricht von über 20 Stellen in Darmstadt, an denen die Schnipsel gefunden worden sind. Zuletzt haben die Funde aufgehört. Noch immer ist unklar, woher das Geld stammt. Die Geldschnipsel werden zur Zeit in der Bundesbank in Mainz in kniffliger Puzzlearbeit zusammengesetzt.

Geldschnipsel: Viele offene Fragen bleiben zu klären

Die schwierige Geldschnipsel-Puzzlearbeit braucht ihre Zeit. "Es ist noch komplizierter, als wir es uns vorgestellt haben", erzählte Rainer Elm vom Analysezentrum der Bundesbank in Mainz. "Es gibt etwa 10 000 Teile, teilweise nur so groß wie ein Fingernagel." Weil immer wieder Verbindungsstücke fehlten, sei das Zusammensetzen sehr aufwendig und schwer. Erst wenn die Hälte einer Banknote zusammengesetzt ist, kann sie ersetzt werden. Wann die Puzzlearbeit beendet wird, kann keiner sagen. Auch die Höhe der Geldsumme, die allein in Schnipseln vorliegt, ist ungeklärt. dpa/sh

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