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Georgstag
28.04.2021

Wann ist Georgstag 2022? Datum und Bedeutung

Georgstag: Hier erfahren Sie mehr zur Bedeutung und zum Datum des Gedenktags. Im Bild zu sehen ist eine Brunnenfigur des Heiligen.
Foto: Irmgard Lorenz

Wann ist Georgstag? Hier erklären wir auch, welche Bedeutung und Geschichte hinter dem Gedenktag des heiligen Georg steckt.

Der Georgstag oder auch Georgitag ist der Gedenktag des heiligen Georg, welcher ein frühchristlicher Märtyrer aus Kappadokien war. Der Heilige gehört mit zu den 14 Nothelfern und ist der Schutzpatron vieler Orte und Gebiete.

Darüber hinaus ist der heilige Georg auch Namensgeber für diverse Kirchen, Klöster, Schulen und andere Einrichtungen. In England sind dem Märtyrer beispielsweise über 160 Kirchen geweiht.

Ausführliche Infos zum Datum, der Geschichte und der Bedeutung des Gedenktags finden Sie hier in diesem Artikel.

Datum: Auf welchen Tag fällt der Georgstag?

Der Georgstag wird in der Regel am 23. April jeden Jahres gefeiert. In Anlehnung an eine katalanische Tradition gilt der Tag seit 1995 ebenfalls als Welttag des Buches. In einigen orthodoxen Kirchen findet der Georgstag am 6. Mai des jeweiligen Jahres statt.

Geschichte des Georgstags

Über das Leben des ritterlichen Märtyrers und Drachentöters aus Kappadokien ist nur sehr wenig bekannt. Die Verehrung Georgs begann vor vielen Jahren im Vorderen Orient sowie im frühchristlichen Ägypten und Äthiopien. Am stärksten breitete sich der Kult schließlich auf Zypern und in Georgien aus. Von dort gelangte er einige Zeit später wiederum nach Russland und auf den Balkan.

Im Westen lassen sich Georgskirchen spätestens seit dem 6. Jahrhundert unter anderem in Städten wie Paris und Neapel nachweisen. In Deutschland erreichte der Kult 896 seinen Höhepunkt, als das vermutete Haupt des Heiligen von Bischof Hatto von Mainz auf die Insel Reichenau im Bodensee gebracht wurde.

Brauchtum und Bedeutung

Seit Richard Löwenherz den Heiligen bei der Synode von Oxford 1222 zu seinem persönlichen Schutzherrn ernannte, fungiert dieser als der Schutzpatron von England. Auch in Katalonien und Georgien, den Städten Genua, Barcelona und Freiburg im Breisgau sowie im Bistum Limburg spielt der Heilige Georg als Schutzpatron eine wichtige Rolle. In all diesen Ländern und Städten wird der Georgstag daher in jedem Jahr mit diversen Feierlichkeiten zelebriert. Auch der amerikanische Bundesstaat Georgia ist nach dem Heiligen benannt.

Darüber hinaus ist der Drachentöter der Schutzheilige der Pferde und Reiter. Zum Brauchtum rund um den Georgstag zählen unter anderem der Georgiritt und verschiedene Reiterprozessionen, welche in vielen Orten wiederbelebt werden. Außerdem ist der heilige Georg auch der offizielle Schutzpatron der Pfadfinder. Viele Pfadfindergruppen feiern den 23. April daher jedes Jahr mit einem Geländespiel.

Ist der Georgstag ein Feiertag?

Da der Georgsstag in Deutschland lediglich ein Gedenktag ist, handelt es sich dabei nicht um einen offiziellen Feiertag. In Bulgarien und Georgien sieht das jedoch anders aus.

So zählt der Tag in Bulgarien, der dort jedes Jahr am 6. Mai gefeiert wird, zu den gesetzlichen Feiertagen und ist zugleich auch noch der "Tag der bulgarischen Armee". Das Gleiche gilt in Georgien. In diesem Land findet der Georgstag stets am 23. November statt und ist ebenfalls ein offizieller Feiertag.

(AZ)

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