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Motiv weiter unklar

14.03.2018

17-Jährige in Flensburg erstochen: Haftbefehl erlassen

Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzwagens der Polizei.
Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Nach dem gewaltsamen Tod einer 17-Jährigen in Flensburg ist ein 18-jähriger Tatverdächtiger verhaftet worden. Täter und Opfer sollen sich kennen, das Motiv ist aber völlig unklar.

Nachdem eine junge Frau (17) am Montag in Flensburg mit mehreren Messerstichen getötet wurde, ist jetzt Haftbefehl gegen einen 18-jährigen Tatverdächtigen erlassen worden. Laut Staatsanwaltschaft wird dem Mann, der nach übereinstimmenden Berichten von Bild-Zeitung und Flensburger Tageblatt afghanischer Herkunft sein soll, Totschlag vorgeworfen.

Stichwaffe wurde als Tatwerkzeug sichergestellt

Die Jugendliche war in ihrer Wohnung mit schweren Stichverletzungen aufgefunden worden. Für sie kam jede Hilfe zu spät - sie starb noch am Tatort. Die Polizei konnte das Tatwerkzeug, eine Stichwaffe, sicherstellen.

Die leitende Staatsanwältin in Flensburg, Ulrike Stahlmann-Liebelt, sagte der Deutschen Presse-Agentur, in welcher Beziehung Opfer und Täter genau standen, sei noch nicht klar. Hierfür werden Zeugen gesucht. Auch über das Motiv und die Hintergründe der Tat ist bisher wenig bekannt.

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Laut Flensburger Tageblatt wohnte die 17-Jährige in dem Mehrfamilienhaus, in dem die Tat geschah. Der Tatverdächtige soll sie dort in der Vergangenheit des Öfteren besucht haben.

Tat in Flensburg erinnert an ähnliches Verbrechen in Berlin

In der letzten Woche war in Berlin eine 14-Jährige ebenfalls in einer Wohnung erstochen worden. Ein 15-jähriger Mitschüler mit deutscher Staatsangehörigkeit sitzt wegen des Verdachts des Totschlags in Haft. Laut Staatsanwaltschaft ist das Motiv des mutmaßlichen Täters unklar. (dpa)

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