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Salzgitter

13.10.2017

Hausbewohner lässt Wasser ein Jahr laufen und schlägt Polizisten

Ein Mann aus Salzgitter verschwendete Wasser in einem schädlichen Maße.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Wenn Wasser pausenlos durch den Abfluss rauscht, wird es teuer. Wenn zusätzlich die Abflüsse verstopft werden, drohen massive Gebäudeschäden. Das hat die Polizei jetzt verhindert.

Ein Hausbewohner hat in Salzgitter pausenlos Wasser in Badewanne, Waschbecken und Toilette laufen lassen und innerhalb eines Jahres rund sieben Millionen Liter verbraucht. Damit hat er den statistischen Durchschnittswert von rund 44.000 Liter pro Kopf und Jahr weit übertroffen. Die Wohnungsverwaltung rief jetzt die Polizei, weil ihr eine Nachzahlungsforderung des Wasserversorgers von 10.800 Euro vorlag und weil sie einen Wasserschaden in dem Mehrfamilienhaus befürchtete.

Der Bewohner weigerte sich nach Polizeiangaben vom Freitag zunächst, die Tür für die Polizisten zu öffnen. Später schlug er auf sie ein und verletzte drei Beamte leicht. Sie konnten ihn erst nach dem Einsatz von Reizgas überwältigen.

Der 31-Jährige kam nach einer ärztlichen Untersuchung in eine psychiatrische Klinik. Er hatte in den vergangenen Tagen die Abflüsse in der Wohnung derart verstopft, dass in der Folge massive Schäden in dem Gebäude entstanden wären.

Bisher war nach weiteren Angaben nur eine Wohnung betroffen, die unter der des Mieters liegt. Angaben zum Gesamtschaden lagen der Polizei nicht vor. AZ, dpa

Platz 10: Das Schneidbrett. Auf 18 Prozent der Bretter, die die globale Gesundheits- und Sicherheitsorganisation NSF International getestet hat, wurden Kolibakterien gefunden.
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