Newsticker
Roche erhält EU-Zulassung für sein Medikament Roactemra bei Covid-19
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Jenke von Wilmsdorff: "Jenke-Experiment" auf RTL: Vier Wochen Magersucht

Jenke von Wilmsdorff
27.09.2016

"Jenke-Experiment" auf RTL: Vier Wochen Magersucht

Im "Jenke-Experiment" testet der RTL-Reporter, wie es ist, an einer Essstörung zu leiden.
Foto: Jörg Carstensen, dpa

Für das "Jenke-Experiment" auf RTL lebte Jenke von Wilmsdorff wie ein Magersüchtiger. 28 Tage lang nahm er nur Flüssignahrung auf.

Jenke von Wilmsdorff hat 28 Tage lang gehungert: Um zu wissen, wie sich eine Essstörung anfühlt, zog der RTL-Reporter beim "Jenke-Experiment" sein nicht ganz ungefährliches Vorhaben durch. "Zwischen Heißhunger und Gewichtsverlust": So kündigte der Sender die Folge an.

Jenke von Wilmsdorff lebte wie ein Magersüchtiger

Jenke von Wilmsdorff ging für das "Das Jenke-Experiment" wieder an seine Grenzen: Nachdem er die Wirkung von Drogen getestet hat (mehr dazu), ausprobiert hat, wie es ist, dement zu sein (mehr dazu) und zwei Wochen im Gefängnis in Einzelhaft war (mehr dazu), will der Reporter das Thema "Essstörungen" aufgreifen.

Unter ärztlicher Aufsicht hungerte Jenke. Er verpasste sich selbst eine Nulldiät, um am eigenen Leib zu erfahren, wie sich Essstörungen auf den Körper auswirken und wie es ist, beim Abnehmen seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Er wollte wissen, wie schädlich Hungern für den Körper ist und wie die Organe den radikalen Gewichtsverlust verkraften. Die Zuschauer sollten sehen, wie Jenke das Hungergefühl besiegt und gleichzeitig immer kraftloser und dünner wird.

Jenkes Ernährungsplan bestand lediglich aus flüssiger Nahrung. Nach zwei Wochen eine Zwischenbilanz: Der Reporter hat sechs Kilo abgenommen. Nach weiteren zwei Wochen ist der Selbstversuch vorbei und Jenke freut sich auf Currywurst mit Pommes. Lange blieb das Essen aber nicht in seinem Magen...

"Jenke-Experiment" zu Essstörungen: Betroffene kommen zu Wort

Um dem Thema weiter auf den Grund zu gehen, ließ Jenke von Wilmsdorff auch Betroffenen zu Wort kommen. In Therapieeinrichtungen berichteten junge magersüchtige Frauen ihre Lebensgeschichte, was sie zum Hungern antreibt und wie sie es - auch mit Hilfe von WhatsApp-Gruppen schaffen - noch mehr abzunehmen. Jenke erfuhr, mit welchen Tricks die jungen Patientinnen ihren eigenen Körper und die Ärzte überlisten, um mehr Gewicht zu verlieren.

Unter Essstörungen leiden aber nicht nur Magersüchtige. Eine Essstörung kann auch ins Gegenteil umschlagen. Ein "Zu-viel-essen" ist ebenfalls krankhaft. Jenke von Wilmsdorff unterhielt sich außerdem mit jungen fettleibigen Patienten und begleitete sie auf dem Weg zu einem normalen Essverhalten. Außerdem testete der RTL-Reporter, wie es ist fettleibig zu sein und schlüpfte in einen entsprechenden Anzug, der ihn dick machte.

Das Experiment zur Essstörung war die vierte und vorerst letzte Folge der vierten Staffel des "Jenke-Experiments" auf RTL. alex-

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.