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Kleidung am Arbeitsplatz
28.07.2008

Wenn die Temperaturen steigen, wandert der Rocksaum

Nett anzuschauen aber am Arbeitsplatz darf es dann doch ein wenig mehr sein...
Foto: Elke Stolt /dpa

Jetzt wirds heiß! Temperaturen um 30 Grad lassen die Hüllen fallen. Was am Badesee normal ist, wird am Arbeitsplatz nicht immer gerne gesehen. Dem Chef treibt es bei allzu kurzen Röcken schon mal die Röte ins Gesicht. Von Tilmann Mehl

Augsburg (time). Jetzt wirds heiß! Temperaturen um 30 Grad lassen die Hüllen fallen. Was am Badesee normal ist, wird am Arbeitsplatz nicht immer gerne gesehen. Dem Chef treibt es bei allzu kurzen Röcken schon mal die Röte ins Gesicht.

Stickige Luft, keine Klimaanlage und Kundenverkehr steht nicht zu befürchten. In vielen Büroräumen scheint einem luftigen Outfit nichts im Wege zu stehen. Wenn, ja wenn, da der Chef nicht wäre. Der sieht es häufig gar nicht gerne, wenn die Angestellen in Flip-Flops, Bermuda-Shorts oder mit bauchfreien Tops am Schreibtisch sitzen. Eine rechtliche Handhabe gegen allzu freizügiges Auftreten haben die Damen und Herren in der Vorstandsetage zwar nur selten, doch irgenwann sollte vielleicht doch die nächste Beförderungsrunde anstehen.

Schwitzen ist dabei nur eine Lösung und noch dazu nicht gerade die beste, will man sich noch weiterhin seinen Arbeitskollegen auf weniger als ein paar Metern nähern. Um nicht negativ aufzufallen, ist es aber immer von Vorteil, sich eher ein wenig bedeckt zu halten. Leichte Naturstoffe und lockere Schnitte können Transpiration verhindern.

Inspiration ist aber ohnehin wichtiger bei der Kleidungsauswahl. Einer Absprache mit Kollegen steht nichts im Wege. Allerdings müssen dann auch wirklich alle mitmachen. Nicht dass der in Anzug und Krawatte gehüllte Kollege alle Kunden anzieht und der Rest tatenlos in der Ecke stehen muss.

Noch besser ist es freilich, wenn der Chef selbst die Kleidungsordnung ein wenig lockert. Bei Temperaturen im tropischen Berich ist es durchaus sympathiefördernd, den Angestellten etwas legere Kleidung zu erlauben.

Mit Problemen dieser Art müssen sich Sportler beinahe nie herumschlagen. Sie dürfen in kurzen Hosen, Badeanzügen und Bikini ihrem Job nachgehen. Andererseits: Beachvolleyballer möchte man im Dezember aber auch nicht sein.

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