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Krebs
21.09.2016

Braut stirbt einen Tag vor Hochzeit an Hirntumor

Anna Swabey starb einen Tag vor ihrer Hochzeit an ihrem Hirntumor.
Foto: Screenshot Twitter @braintumourblog

Die junge Britin wusste zwar dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb. Trotzdem endete ihre Hirntumor-Erkrankung dramatisch: Sie starb einen Tag vor ihrer Hochzeit.

Das Schicksal einer jungen Frau bewegt derzeit viele Menschen. Auf den ersten Blick ist Anna Swabey eine normale junge Frau, die sich auf ihre Hochzeit vorbereitet. Fotos auf ihrer Facebook-Seite zeigen die 25-Jährige bei ihrem Junggesellinnenabschied, mit ihrem Verlobten, beim Durchblättern von Braut-Magazinen. Dazwischen sind aber auch Bilder von Anna mit Operationsnarben und ausfallenden Haaren. Denn sie leidet an einem schweren Hirntumor. Bei der Diagnose Anfang 2015 geben ihr die Ärzte noch maximal drei Jahre.

Nach der niederschmetternden Diagnose will Swabey nicht einfach aufgeben. Sie kämpft, macht eine Chemotherapie. Und sie lebt ihr Leben weiter. Die schönen Momente in ihrem Leben, wie etwa ihre Verlobung, könne der Tumor nicht zerstören. 

Einen Tag vor ihrer Hochzeit: Braut Anna Swabey stirbt an Hirntumor

Am 17. September sollte es soweit sein. Der große Tag, Annas Traumhochzeit. Doch schon Anfang August geht es ihr immer schlechter. Sie kann nicht einmal mehr selbst in Kontakt mit ihren Facebook-Fans treten. Ihre Familie hält sie auf Facebook auf dem Laufenden. Am 16. September kommt die Nachricht von Annas Tod, einen Tag vor der Hochzeit.

Familie und Freunde verbringen den Tag gemeinsam, erinnern an die tapfere Anna. "Wir sind so stolz darauf, was sie erreicht hat, und überwältigt, wie viele Leute sie damit erreicht hat", schreiben sie auf Annas Facebook-Seite.

Tod kurz vor Hochzeit: Anna Swabey kämpfte gegen Krebs

Anna Swabey hatte auf ihrem Blog "Inside my head" öffentlich über ihr Leben mit der Krankheit berichtet. Dadurch hoffte sie zum einen, die Belastung besser verarbeiten zu können. Zum anderen wollte sie auch auf die Krankheit aufmerksam machen und Spenden für die Erforschung von Heilmitteln sammeln. 100.000 Pfund wollte sie über die Plattform justgiving.com zusammenbekommen. Bisher sind zwei Drittel der Spendensumme geschafft. AZ

 

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