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Mexiko
28.08.2019

Mindestens 23 Tote bei mutmaßlichem Brandanschlag

Immer wieder liefern sich kriminelle Banden in Mexiko gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Foto: Francisca Meza, dpa (Archiv)

An der Ostküste Mexikos sind mindestens 23 Menschen bei einem Brandanschlag auf eine Table-Dance-Bar ums Leben gekommen.

Bei einer Attacke auf eine Table-Dance-Bar in der mexikanischen Hafenstadt Coatzacoalcos sind am Dienstagabend (Ortszeit) mindestens 23 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien acht Frauen und 15 Männer, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Veracruz im Osten Mexikos am Mittwoch mit. Weitere 13 wurden schwer verletzt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Veracruz an der Ostküste Mexikos am Mittwoch mit. Sie seien in örtliche Krankenhäuser gebracht worden.

Wie die Zeitung El Universal unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft berichtete, soll die Table-Dance-Bar "Caballo Blanco" ("Weißes Pferd") mit Molotowcocktails angegriffen worden sein. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Gouverneur verurteilt Brandanschlag in Coatzacoalcos

Nach den Tätern werde gesucht, teilte Cuitláhuac García, der Gouverneur des Bundesstaats, auf Twitter mit. Er fügte hinzu: "In Veracruz tolerieren wir keine kriminellen Gruppen mehr."

Nur wenige Tage zuvor war laut mexikanischen Medien ein örtlicher Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) festgenommen worden, nachdem er von einem Kontrollpunkt in Coatzacoalcos zunächst entwischt war. Die Stadt am Golf von Mexiko gehöre zu den gefährlichsten Gegenden im Bundesstaat Veracruz, schrieb "El Universal". Dort liefern sich Kartelle immer wieder blutige Auseinandersetzungen. Im vergangenen Jahr gab es in Mexiko mehr als 33 000 Tötungsdelikte, der Großteil von ihnen hängt mit dem organisierten Verbrechen zusammen. (dpa)

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