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Niedersachsen
28.09.2016

Mutter und zwei Kinder sterben bei Unfall auf Bahnübergang

Rettungskräfte der Feuerwehr stehen in Oerel Niedersachsen an einem Bahnübergang neben einem zerstörten Wagen. Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder sind ums Leben gekommen.
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Rettungskräfte der Feuerwehr stehen in Oerel Niedersachsen an einem Bahnübergang neben einem zerstörten Wagen. Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder sind ums Leben gekommen.
Foto: Bremervörder Zeitung/Stefan Algermissen/dpa

Eine junge Mutter und ihre zwei kleinen Kinder sind bei einem Unfall an einem Bahnübergang in Niedersachsen gestorben. Es gibt eine Vermutung, warum der Unfall passiert sein könnte.

Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder sind beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Personenzug im Oerel in Niedersachsen ums Leben gekommen. Die Polizei gehe davon aus, dass die 28 Jahre alte Fahrerin den Zug an dem unbeschrankten Bahnübergang übersehen habe, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Die Frau sei mit dem vierjährigen Mädchen und ihrem einjährigen Sohn auf einem Feldweg unterwegs gewesen. Möglicherweise hätten Büsche und ein Maisfeld die Sicht behindert. Das Auto sei geborgen worden, es sei völlig zerstört. Das Dach wurde abgerissen. 

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz - letztlich vergeblich. Laut "Bild.de" war die kleine Familie unterwegs zu einem Spielplatz in der Nähe. Dort waren sie verabredet.

Mutter und Kinder tot: Auto wird bei Unfall an Bahnübergang völlig zerstört

Die gut zehn Fahrgäste des Zuges seien unverletzt geblieben, sagte der Sprecher. Die Passagiere seien bereits von der Unfallstelle abgeholt worden. Unklar war zunächst, ob der Zug weiterfahren kann. Zunächst müsse geprüft werden, wie stark beschädigt das Schienenfahrzeug sei, erklärte der Polizeisprecher. Das Auto sei geborgen worden, es sei völlig zerstört.

Das völlig zerstörte Auto, in dem eine Mutter und ihre beiden Kinder starben.
Foto: Bremervörder Zeitung/Stefan Algermissen/dpa

Immer wieder sterben Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen oder werden schwer verletzt. Selbst Schranken schützen nicht immer. Erst im August hatte ein Güterzug in dem Dorf Westerhausen bei Osnabrück trotz Vollbremsung einen Gelenkbus erfasst, dessen Heck auf dem Bahnübergang stand. Für die Menschen im Bus ging das Unglück vergleichsweise glimpflich aus: Zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt. dpa/AZ

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