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Nordrhein-Westfalen
16.08.2015

Flüssiges Aluminium setzt A1 in Brand

Die Feuerwehr musste heute Morgen die A1 löschen.
Foto: Marcel Kusch (dpa)

Bei einem Lastwagenunfall auf der A1 im Ruhrgebiet hat am Sonntagmorgen flüssiges Aluminium Teile der Fahrbahn in Brand gesetzt.

Wie die Polizei berichtete, war in Fahrtrichtung Bremen ein Flüssigmetalltransporter aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt. Nach Angaben der Feuerwehr wurden dabei zwei der drei Transportbehälter beschädigt. Etwa 800 Grad heißes Metall lief auf die geteerte Fahrbahn und entzündete sie stellenweise.

Mit einem Wassernebel brachte die Feuerwehr das Metall zum Erstarren, wie der Einsatzleiter berichtete. Der 45 Jahre alte Fahrer des Spezialtransporters kam mit leichten Verletzungen davon. Die Autobahn wurde in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Sperrung in Fahrtrichtung Bremen sollte bis Sonntagabend andauern. Am Nachmittag staute sich der Verkehr vor dem Kreuz Dortmund/Unna und der Abfahrt Schwerte auf jeweils fünf Kilometern.

Der Transport von flüssigem Aluminium ist nichts Außergewöhnliches. In speziell isolierten Behältern wird das flüssige Metall dabei von den Hütten in die weiterverarbeitenden Betriebe gebracht. Abnehmer ist etwa die Autoindustrie. dpa

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